Fiat-Werbung: Jennifer Lopez unter Beschuss von Iran-Gegnern

Latina Queen Jennifer Lopez ist wegen ihres Engagements für den Autohersteller Fiat erneut unter Beschuss geraten. Ihr Werbe-Video "My World" ist jetzt Gegenstand einer Parodie, der die Geschäfte des italienischen Konzerns mit dem Iran thematisiert.

Der falsche Werbespot wurde von der Lobby-Gruppe „United Against Nuclear Iran“ (UANI) angefertigt. Gezeigt wird die „American Idol“-Jurorin (die dort gerade auf den nächsten Justin Bieber gestoßen ist – mehr hier) mit Zwischenschnitten von grausamen Protesten im Iran. Daneben fordert UANI die Sängerin schriftlich dazu auf keine Deals mehr mit dem italienischen Autohersteller Fiat einzugehen, da dieser „Geschäfte mit dem Iran, einem Land, das illegal nukleare Waffen produziert“ mache. Die Konklusio für UANI: Fiat und somit auch Lopez würden so „Terrorgruppierungen wie al Kaida“ unterstützen.

Jennifer Lopez soll sich an Ehrenkodex halten

Der Iran, so die Auffassung „United Against Nuclear Iran“, sei für den Tod von amerikanischen und NATO-Soldaten verantwortlich. Überhaupt sind Menschenrechte ein Fremdwort. Der Ehrenkodex amerikanischer Unternehmen, mit dem Iran keine Geschäfte zu machen, sollte daher auch für sie gelten.

Im „neuen“ Werbespot fährt Jennifer Lopez (die offenbar kurz davor steht, ihren neuen Lover zu heiraten – mehr hier) zwar ebenfalls durch ihr Heimatviertel die Bronx – eigentlich war es ein Nachbau in Los Angeles und sorgte bereits für Ärger – erzählt wird jedoch eine andere Geschichte. Eine Stimme aus dem Off beschreibt: „Fiat verkauft Autos, LKWs und andere Ausrüstungen in den Straßen des Irans, auf denen das brutale iranische Regime seine eigenen Leute niederstreckt, Homosexuelle aufhängt, Terroristen wie Al Qaida unterstützt und eine Atombombe baut. Ich würde das niemals in meinem Viertel haben wollen, doch Fiat zahlt mir Millionen. Fiat und das brutale Regime… oder die Menschen im Iran. Ich hoffe, dass mich besorgte Bürger nicht vor die Wahl stellen.“

UANI fordert Jennifer Lopez auf Fiat-Deal zu beenden

In einer Erklärung, die UANI auf ihrer Webseite veröffentlicht hat, beschuldigt die Gruppe Jennifer Lopez eine Art „Sprecherin“ für ein derart zweifelhaftes Unternehmen zu sein. Weiterhin stellt die Lobby-Gruppe fest, dass die Fiat-Tochter Iveco Fahrzeuge produziere, die angeblich vom iranischen Regime genutzt würden, um öffentliche Hinrichtungen durchzuführen. Unter dem einschlägigen YouTube-Video werden die Betrachter nun aufgefordert: „Sagt Jennifer Lopez, dass sie ihr Engagement für Fiat beenden muss.“

Einem Bericht der New York Times zu folge begann Fiat seine Produktion einer viertürigen Limousine im Iran im Jahr 2004. Bis Juni 2010 sollen, so schätzt
Unternehmenssprecher Richard Gadeselli, wurden geschätzte 2000 Fahrzeuge gebaut.

Der Fiat-Spot „My World“ ist seit vergangenen November im amerikanischen Fernsehen zu sehen. Hier eine Kurzversion:

http://www.youtube.com/watch?v=RzqDYRFJe1k&feature=player_embedded

Hier der Spot von UANI:

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