Türkischer Fußball in der schwersten Krise seit 1923

Der Präsident des Türkischen Fußballverbands appelliert an die Fußballwelt. Diese müsse in der schweren Zeit zusammenhalten und den TFF unterstützen. Nur so könne der Manipulationsskandal, der den türkischen Fußball seit einigen Monaten erschüttert, überwunden werden.

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Aktuell: Fußball-Skandal: Zwangsabstieg bei Manipulation bleibt!

Mehmet Ali Aydınlar, Präsident des Türkischen Fußballverbands (TFF), rief am Donnerstag zum Zusammenhalt in der Fußballwelt auf. In den vergangenen Monaten wuchs der Druck auf den TFF. Sogar sein Rücktritt wurde gefordert. Erst am Mittwoch hatte die UEFA erneut gefordert, die Vereine, die in den türkischen Manipulationsskandal verwickelt sind, hart zu bestrafen (Hauptverdächtiger ist Olgun Peker – mehr hier).

UEFA-Generalsekretär Gianni Infantino will, dass umgehend gehandelt wird, auch wenn in den Manipulationsskandal Spitzenvereine wie Fenerbahçe verwickelt sind (Fenerbahçe-Präsident Aziz Yıldırım drohen bis zu 114 Jhren Haft – mehr hier).

„Genau wie 74 Millionen andere sind auch wir von dieser Sache überrascht worden. Das ist die schwerste Krise, die der türkische Fußball seit seiner Gründung 1923 erlebt. Es ist unmöglich, dass der TFF die schwerste Krise seit 89 Jahren allein lösen kann“, so Aydınlar. Die Kritik am Verband sei deshalb nicht angebracht. Statt Druck benötige dieser derzeit Unterstützung.

Hier die Rede von Mehmet Ali Aydınlar:

http://www.youtube.com/watch?v=D-gLTXPKD2Y

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