„Ferris macht blau“: Macht’s Matthew Broderick nochmal?

"Twist and Shout!": Nur zu gut ist Filmfans noch die Krönung von Ferris Buellers "freiem Tag" in Erinnerung. Der Schulschwänzer stürmt einen Paradewagen mitten in Chicago und liefert einen Rock'n'Roll vom Feinsten ab. Matthew Broderick hat diese Rolle zum Star gemacht. Will er jetzt an den Erfolg der 80er Jahre anknüpfen?

Zugegeben, die Rolle eines aufmüpfigen Teenagers, der seine Eltern, die große Schwester, gespielt von keiner geringeren als „Dirty Dancing“-Baby Jennifer Grey (erst kürzlich wurde bekannt, dass sie und Patrick Swazye sich nicht leiden konnten – mehr hier), und natürlich auch den Direktor seiner Schule in den Wahnsinn treibt, die nimmt man dem heute fast 50-jährigen Ehemann von „Sex and the City“-Star Sarah Jessica Parker (ihre Kollegin Cynthia Nixon schockierte diese Woche mit einer Glatze – mehr hier) nicht mehr ab.

Muss er auch gar nicht: Fast 30 Jahre ist es her, dass Ferris Bueller und seine Freunde eine ganze Generation zur Rebellion aufgerufen hat. Jetzt ist er zurück und – wie kann es anders sein – nimmt sich einen Tag Auszeit vom Büro. So spekuliert zumindest die „Daily Mail“. Einen ersten Hinweis auf Brodericks Vorhaben, so heißt es dort, hätten findige Fans bereits auf Youtube entdeckt. Der gerade einmal zehn Sekunden dauernde Clip ist eine Hommage an eine der bekanntesten Szenen des Films aus dem Jahr 1986 – transformiert in unsere Gegenwart.

Wird Matthew Broderick also wirklich wieder in die Fußstapfen seiner wohl legendärsten Rolle schlüpfen? Und was hat es eigentlich mit dem 5. Februar auf sich? Wird sich die Kult-Story diesmal ausgerechnet am Tag des amerikanischen Super Bowls wiederholen?

Wir erinnern uns. Gerade einmal 24 Jahre war Matthew Broderick damals alt, als er als fauler, aber durchaus gewitzter Schüler Ferris Bueller an einem schönen Morgen den Vorhang an seinem Fenster öffnet und sich fragt, wie man an einem solchen Tag bloß zur Schule gehen könnte. Das, so war er sich damals sicher, könnte keiner von ihm verlangen. Flugs waren seine Freunde Sloane Peterson alias Mia Sara und Cameron Frye, gespielt von Alan Ruck, eingepackt und los ging’s.

Dank Regisseur John Hughes, der zu einem der größten der 80er Jahre werden sollte, sind Filmfans auf der ganzen Welt mit „Ferris macht blau“ um einen Klassiker reicher geworden. Der nicht nur der kommerziell erfolgreichste Streifen im Jahr seines Erscheinens, sondern zum Liebling einer ganzen Generation wurde. 2009 ist Hughes verstorben. Im Jahr darauf erinnerten sich Broderick und Ruck an den Filmemacher und sprachen bereits hier darüber eine Fortsetzung des Ganzen zu drehen.

Gegenüber der „Vanity Fair“ erklärte Broderick damals: „Wir dachten über eine Fortsetzung von ‚Ferris macht blau‘ nach, in der er im College ist oder seinen ersten Job hat und die gleichen Dinge noch einmal passieren würden. Doch keiner von uns fand ein wirklich aufregendes Drehbuch dazu. Schließlich handelt der Film von einer einzigartigen Zeit in unserem Leben.“ Und Ruck fügte hinzu: „Früher dachte ich, warum nicht warten bis Matthew und ich in unseren Siebzigern sind und dann drehen wir die Rückkehr von Ferris Bueller, in der Cameron in einem Pflegeheim ist. Er braucht das nicht wirklich. Doch er hat beschlossen, dass sein Leben vorbei ist und verbrachte sich selbst in diese Anstalt. Dann tritt Ferris auf den Plan und reißt ihn heraus. Sie gehen in eine Oben-ohne-Bar und all die anderen lächerlichen Sachen passieren. Und dann am Ende des Films stirbt Cameron.“

Mittlerweile verdichten sich allerdings die Gerüchte, dass das britische Boulevardblatt umsonst die Hoffnungen der Ferris-Fans angeheizt haben könnte. Der kurze Clip soll lediglich zu einer Honda-Werbung gehören. Schade eigentlich.

In diesem Sinne: „Twist and Shout!“:

http://www.youtube.com/watch?v=vltUWa_tOhE&feature=related

 

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