Steve Jobs und Mark Zuckerberg: Sie gehören zu den größten Erfindern aller Zeiten

Der im vergangenen Oktober verstorbene Apple-Mitbegründer Steve Jobs wurde nach Thomas Edison zum zweitgrößten Erfinder aller Zeiten ernannt. Das geht aus dem aktuellen Lemelson-MIT Invention Index 2012 hervor.

Die Rangliste ist das Ergebnis einer Umfrage unter 1010 Amerikanern zwischen 16 und 25 Jahren. Gefragt wurde nach dem, ihrer Meinung nach, größten Erfinder aller Zeiten. Das berichtet „mashable.com“. Die Mehrheit der jungen US-Amerikaner – genauer gesagt 52 Prozent – wählten Edison als den Innovator überhaupt. 24 Prozent der Befragten sprachen sich für den an Krebs verstorbenen Steve Jobs aus (er erlag seiner Krankheit im Kreise seiner Familie – mehr hier). Dahinter folgten Alexander Bell, Marie Curie und Facebook-Gründer Mark Zuckerberg, der immerhin noch drei Prozent der Stimmen auf sich vereinen konnte (vor allem junge Türken fliegen auf Facebook – mehr hier).

Leben ohne Smartphone oder Tablet? Nein, Danke!

Gerade Jobs und Zuckerberg machen sich ausgesprochen gut in diesem Ranking. Verdeutlicht ihre Anwesenheit doch, dass die jungen Leute erkannt haben, dass die technischen Innovationen dieser beiden Herren großen Einfluss auf ihr tägliches Leben haben. So gaben zum Beispiel 40 Prozent der Befragten an, dass sie sich schon gar nicht mehr vorstellen könnten ohne ein Smartphone oder einen Tablet-Computer auszukommen.

Ob sie selbst das Zeug zum Erfinder hätten, dahingehend sind sich die jungen Leute allerdings alles andere als sicher. 45 Prozent von ihnen sind der Auffassung, dass Innovationsgeist in ihrer Schule nicht genügend Raum eingeräumt werde. 28 Prozent sind der Meinung, dass die dortige Erziehung sie ziemlich unvorbereitet auf die dafür entscheidenden Felder Technologie, Ingenieurwesen oder Mathematik los lasse.

Schüler müssen wieder mehr experimentieren

„Die diesjährige Umfrage ergab, dass weniger als die Hälfte der Befragten jemals eine Bohrmaschine oder ein anderes Werkzeug bedient haben oder im vergangenen Jahr etwas selbst gemacht hätten. Wir müssen Schüler dazu ermutigen solche Experimente zu machen, aber ebenso die Ausbildung in diesen naturwissenschaftlichen Fächern vorantreiben, um künftige Erfinder zu unterstützen“, so  Leigh Estabrooks vom Lemelson-MIT Program.

Die Lemelson-MIT InvenTeam Initiative bewilligt Schülerteams bis zu 10.000 Dollar, um ein Jahr lang an einem bestimmten Projekt zu arbeiten, das sich mit realen Problemen befasst.

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