Drogenmissbrauch vor der Tochter: Demi Moore, dafür gibt es keine Entschuldigung

Ihr Zusammenbruch am Montag vergangener Woche war dramatisch. Mit dem Rettungswagen wurde Demi Moore in ein Krankenhaus gebracht. Schnell war von Drogenmissbrauch die Rede. Jetzt stellt sich heraus, dass offenbar Tochter Rumer Willis bei ihr war.

Sie mag verzweifelt gewesen sein (hatte keinerlei Selbstwertgefühl mehr – mehr hier). Die Trennung von Ehemann Ashton Kutcher mag sie gebrochen haben. Doch eine Sache ist unentschuldbar: Drogenkonsum vor den eigenen Kindern.

Bisher waren die Sympathien völlig auf der Seite von Demi Moore (immer wieder sandte sie verzweifelte SMS an ihren Ehemann – mehr hier). Sie war die gehörnte Ehefrau, die mit ansehen musste, wie sich ihr 16 Jahre jüngerer Ehemann nach der Trennung im vergangenen November mit jungen Damen amüsiert und augenscheinlich fröhlich durch die Welt flaniert (am Tag ihres Zusammenbruchs twitterte er Urlaubsbilder aus Brasilien – mehr hier). Jetzt, nachdem das volle Ausmaß ihres Zusammenbruchs in der vergangener Woche zu Tage tritt, scheint sich das Blatt zu wenden.

Rumer Willis ist auf dem 911-Notruf zu hören

Der 911-Notruf wurde mittlerweile veröffentlicht und die Szenerie, die sich während ihrer Party, die sie für ihren guten bekannten Heather Parry in ihrem Haus in L.A. gegeben hat, wird immer deutlicher. „Sie rauchte etwas, das so ähnlich aussieht wie Weihrauch, nicht Marihuana“, so einer der Partygäste zum Rettungspersonal. Andere Medien hatten schon zuvor darüber spekuliert, ob es vielleicht Lachgas gewesen sein könnte. Doch was auch immer es genau war, es hatte derart fatale Auswirkungen auf ihren Organismus, dass nur noch die Einlieferung in ein Krankenhaus blieb. Deutlich ist die Stimme von Rumer Willis im Hintergrund zu hören. Die junge Frau ist außer sich vor Angst (schon zuvor hatte sie sich mehrere Male vergebens an Ashton Kutcher gewandt – mehr hier).

Ein Umstand, der das Partygeschehen eine weitere bittere Wendung nehmen lässt. Niemals sollte eine Tochter so etwas sehen müssen. Das sieht auch Dr. Petra Morgan. Im Gespräch mit dem Portal „Hollywoodlife.com“ macht die Drogenspezialistin deutlich: „Demis Verhalten in der Nacht des 911-Notrufs war völlig verantwortungslos. Drogen vor den Kindern einzunehmen, ganz gleich wie alt diese sind, ist nicht zu rechtfertigen, destruktiv und selbstsüchtig.“

Auch Mutter von Demi Moore war suchtkrank

Fatal ist für Rumer Willis aber nicht nur der augenblickliche Schock, weiß die Expertin zu berichten. Vielmehr sende Demi Moore mit ihrem Verhalten eine ganz klare Botschaft an ihre Tochter: Es sei okay Drogen zu nehmen. Denn, so Dr. Morgan: „Taten sagen mehr als Worte.“ Und genau diese Taten hätten in der vergangenen Woche die Rollen von Mutter und Tochter verkehrt. In diesem Moment sei Rumer zur „Mutter“ geworden. Ein Wechsel, der, so Psychotherapeutin Dr. Gilda Carle, ebenfalls dramatische Auswirkungen haben könnte. Rumer wurde nicht erst hier gezwungen wie ein verantwortungsvolles Elternteil zu handeln und auf sie aufzupassen. Der Höhepunkt folgte dann am Montag, als sie den Zusammenbruch mit ansehen musste und ihrer Mutter ins Krankenhaus folgte. Photos von ihr, die sie außerhalb des Hospitals zeigen, verraten, dass sie sich fühle, als ob sie die ganze Last der Welt in diesen Augenblicken auf ihren Schultern trägt.

Könnte das am Ende sogar in Hass gegen Demi Moore umschlagen? Dr. Gilda Carle schließt diese Möglichkeit nicht aus. Und auch Dr. Petra Morgan gibt sich pessimistisch. Schließlich sei das Ankämpfen gegen eine Sucht ein lebenslanger Prozess. Ein Vorgang, den Demi Moore übrigens bestens kennt. Auch ihre Mutter Virginia King war krank. Sie litt unter Alkoholsucht. Auch sie war in ihrer Jugend dazu gezwungen, auf sie aufzupassen. Eine Rolle, die sie bis zu ihrem Tod nicht aufgegeben hatte. Demis Tochter Rumer widerfährt mit ihren 23 Jahren gerade dasselbe.

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