Türkei: Mehrere Personen nach Schiffsunglück vermisst

Der Frachter unter kambodschanischer Flagge kenterte am Dienstag vor der türkischen Schwarzmeerküste. Zwei Crew-Mitglieder schwammen an die Küste, ein weiteres wurde gerettet. Die Suche nach Vermissten dauert an.

Der Frachter hatte an der russischen Küste abgelegt und war auf dem Weg nach Izmir. An der türkischen Küste vor dem Landkreis Ereğli in der Provinz Zonguldak kenterte die „Vera“ (kürzlich kollidierte ein Schiff im Bosporus mit zwei anderen wegen starkem Südwestwind – mehr hier) . Die Rettungsarbeiten müssen schnell ablaufen, denn die Wetterbedingungen sind sehr schlecht. In der Nacht sinken die Temperaturen unter 0 °C.

Der Landrat von Ereğli, İbrahim Çay, erklärte: „Ein ausländisches Schiff ist eine Meile vor der Küste von Ereğli gekentert (der Vorfall bringt sofort das Unglück der Costa Concordia in Erinnerung – mehr hier). Zwei Personen konnten sich retten. Die anderen neun Crew-Mitgliedern werden noch vermisst.“ Neuesten Berichten zufolge kommen zehn der Personen aus der Ukraine und ein Crew-Mitglied ist Georgier. Kurz nach seiner Stellungnahme konnte ein weiteres Mitglied der Crew lebend geborgen werden. Rettungskräfte suchen zudem die Küste ab, falls jemand schwimmend das Schiff verlassen hat.

Erol Ayyıldız, Gouverneur von Zonguldak, besuchte die drei Crew-Mitglieder im Krankenhaus. Es gehe ihnen gut und nach dem Gespräch mit ihnen sei er optimistisch, dass auch die anderen Vermissten noch gefunden werden, denn sie seien vom Schiff ins Wasser gesprungen, bevor dieses gesunken sei. Da sie für solche Vorfälle ausgebildet seien, sei die Chance groß, sie noch lebend zu finden.

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