Ben Breedlove: Seine Videos trösten die Familie

Mit dem "Sterben" hatte Ben Breedlove bereits Erfahrung. Bereits dreimal war er so gut wie tot. Am 1. Weihnachtsfeiertag war es dann endgültig soweit. Der Teenager erlag einem Herzinfarkt. Die eine Woche zuvor gemachten Videos bewegten die ganze Welt.

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Ben Breedlove hatte eine angeborene Herzkrankheit – Hypertrophe Kardiomyopathie. Mit Hilfe eines so genannten Video-Tagebuchs versuchte der junge Mann, mit dieser schrecklichen Diagnose umzugehen, Halt zu finden bei seinen Zuschauern, das zu verarbeiten, was ihm bereits widerfuhr und noch auf ihn zukommen würde. Drei Herzattacken kann er überstehen. Die vierte trifft ihn am 25. Dezember 2011 – er überlebt sie nicht.

Ben Breedlove Clip wird zum YouTube-Hit

Erst am vergangenen Montag, so berichtet das „People“-Magazin hätten die Eltern von Ben Breedlove die Videos entdeckt. Da war der Clip des 18-Jährigen, der über seinen bevorstehenden Tod spricht, bereits ein Internet-Hit. Noch einmal hatten sie das Gefühl, als ob ihr soeben verstorbener Sohn zu ihnen sprechen würde. „Sie waren zu Tränen gerührt als sie ihren Sohn noch einmal sahen. Und sie waren auch erstaunt darüber, welche Tiefe er in diesem Video zeigte“, so Bens Schwester Ally Breedlove gegenüber dem Magazin.

„Ben sagte uns, dass er zu dem Frieden zurück wollte, den er bereits erfahren hatte, und erzählte uns auch wie. Er war bereit“, so die 19-Jährige. Sie persönlich glaube, dass er die Videos für sie hinterlassen habe. Die Familie sollte sie finden. Er, da ist sie sich sicher, war der Überzeugung, dass sie diese Clips brauchen würden.

Videos von Ben Breedlove bewegen die Welt

Zu Ben Breedloves Beerdigung, die am vergangenen Donnerstag in Austin stattfand, kamen 1500 Menschen. In seiner Traueransprache erklärte der Pastor, dass Bens Videos so viel Verständnis und Mitgefühl demonstrierten, dass er selbst wahrscheinlich keine Ahnung hatte, welchen Effekt sie auf die Welt haben würden. Ally, die ebenfalls das Wort ergriff, nannte den Tag ein Fest. Sie trug Ohrringe, die ihr einst von Ben geschenkt wurden und dazu ein blaues Kleid. Tiefe Trauer, nein, die wollten sie und ihre Familie nicht empfinden. Ben ist seinen Weg gegangen – und das war gut so.

http://www.youtube.com/watch?v=35O3E3T3GKQ&feature=related

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