Todesahnung? 50 Cent will seine Musik nicht mehr promoten

50 Cent ist dafür bekannt mit seinen Emotionen nicht hinterm Berg zu halten. So auch zu Beginn des Jahres 2012. Für den Hip Hop-Mogul sieht die Welt derzeit jedoch alles andere als rosig aus. Über Twitter macht er diesmal seinem Frust über die Streitigkeiten mit der Musikindustrie Luft.

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Während Musikerkollege Youssou N’Dour derzeit nach dem Präsidentenamt in seiner Heimat Senegal greift (der afrikanische Star hat seine Kandidatur nun im hiesigen TV bekannt gegeben – mehr hier) und die Rapper Jay-Z und Kanye West Millionen für einzelne Auftritte einstreichen (erst kürzlich ging es nach Dubai zu einer Privatparty – mehr hier), scheint der US-Amerikaner 50 Cent zur Zeit jegliche Ambitionen verloren zu haben.

50 Cent twittert sich Frust von der Seele

Wie die US-Medien derzeit berichten, twitterte der Künstler bereits in den ersten Tagen des neuen Jahres eine ganze Reihe von Nachrichten, die Anlass zur Sorge geben. Darin kam deutlich zum Ausdruck, wie unzufrieden er derzeit mit seinem Team sei und kündigte an, seine in Zukunft erscheinende Musik nicht mehr promoten zu wollen. „Ich habe mein Vertrauen in diese Leute verloren. Ich habe nichts mehr zu sagen, ich werde meine Musik nicht bewerben. Ich werde das Album nicht rausbringen…“, schreibt 50 Cent niedergeschlagen.

Dann, im Verlauf seiner Twitternachrichten, gestand er jedoch, dass er nach wie vor plane sein fünftes Album bei Interscope Records zu veröffentlichen. Und das trotz der jüngsten Drohung in Richtung Labelboss Jimmy Iovine, dass er ein weiteres Mixtape nicht freigeben werde, wenn das Album nicht bald veröffentlicht werden würde. „Ich werde dieses Album abliefern“, sichert 50 Cent zu, der sich als nächstes auf ein Filmprojekt konzentrieren wolle. Er sei nicht verärgert, so der Rapper. Er sei nur überzeugt davon, dass er so nicht in der Erinnerung der Leute bleiben wolle. Im Zuge dessen erklärte er auch, warum er das Wohltätigkeitsprojekt “ Street King“, das Millionen von hungernden Afrikanern helfen soll, initiiert habe. „Ich bin ehrlich, ich glaube, so alt werde ich nicht werden. Deshalb habe ich mein ‚Street King‘-Projekt gestartet. Ich möchte den Leuten etwas bedeuten…“

50 Cent ist bereit: Der Rapper ist mit sich im Reinen

Obschon seine Tweets bedrückend wirken, stellt 50 Cent jedoch klar, dass er keinesfalls suizidgefährdet sei. „Um sich dessen bewusst zu sein, dass das Leben kurz ist, muss man nicht suizidgefährdet sein“, so 50 Cent weiter. „Wenn ich heute sterben würde, wäre ich mit mir im Reinen. Ich habe auf Leute aufgepasst, die auf mich aufgepasst haben, als ich es nicht konnte.“

Obwohl 50 Cent erst vor kurzem ein neues Mixtape mit dem Titel „The Big 10“ herausgebracht hat, ist sein letztes Studioalbum „Before I Self Destruct“ bereits aus dem Jahr 2009. Für sein fünftes Album gibt es bisher weder einen Titel noch ein Releasedatum.

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