Stephen Hawking: Verliert er jetzt vollständig seine Stimme?

Große Sorge um den 69-jährigen Astrophysiker Stephen Hawking. Einem der brillantesten Wissenschaftler der Gegenwart droht kurz vor seinem 70. Geburtstag der vollständige Verlust seiner ohnehin schon Computer gestützten Stimme.

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Der britische Professor Stephen Hawking, der bereits seit seinem 22. Lebensjahr an der Nervenkrankheit Lateralsklerose leidet, könnte bald für immer verstummen. Wie aus seinem privaten Umfeld bekannt wurde, kann der „Alber Einstein des 21. Jahrhunderts“ derzeit nur noch ein Wort pro Minute hervorbringen.

Schon 1985 verlor er durch einen Luftröhrenschnitt die Fähigkeit zu sprechen. Seitdem ist er auf die Hilfe eines Sprachcomputers angewiesen. Zunächst konnte der Physiker diesen noch mittels seiner rechten Wangenmuskulatur nutzen. Später gelang ihm die Steuerung nur noch durch die Bewegung seiner Pupillen – ein Infrarotsensor an der Brille ist mit dem Sprachcomputer verbunden.

Professor Hawking verliert Wangenmuskulatur

Zu Anfang brachte es Stephen Hawking immerhin noch auf gut 15 Wörter pro Minute. Doch seine Krankheit, die ihn seit über 40 Jahren an den Rollstuhl fesselt, forderte mehr und mehr ihren Tribut. So berichtet die „Daily Mail“. Mittlerweile ist er so schwach, dass ein Text nur mühsam und in einzelnen Absätzen pro Stunde entsteht. Obschon die Technik immer weitere Fortschritte auf dem Gebiet der Kommunikation macht und sicherlich schnellere Wege verfügbar sind, fürchtet der Cambridge-Professor dass er die elektronische Stimme, die ihn seit nunmehr einem Vierteljahrhundert begleitet, gänzlich verlieren könnte.

Seine persönliche Assistentin Judith Croasdell erklärt: „Sein Sprechen wurde immer langsamer und langsamer. Und an einem furchtbaren Tag, da war es nur noch ein Wort pro Minute.“ Sein Team nimmt an, dass es mit der Verschlechterung seiner Wangenmuskulatur zusammenhängen könnte. Natürlich sei man bestrebt, die Situation wieder zu verbessern. Dazu muss Stephen Hawing jedoch neue Technologien austesten.

Hawking geht mit Computerstimme selbstbewusst um

Mit seiner Computerstimme war Hawking bisher immer hochzufrieden und scherzte sogar: „Es ist die beste, die ich je gehört habe, obwohl sie mir einen Akzent verleiht, der verschiedentlich als skandinavisch, amerikanisch oder schottisch beschrieben wird.“

Wie es tatsächlich um ihn bestellt ist, das wird die Öffentlichkeit bereits am kommenden Sonntag erfahren. Im Rahmen einer viertägigen Konferenz anlässlich seines runden Geburtstages soll er eine Rede in Cambridge halten.

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