Rückkehr auf die Titanic: Fundstücke werden versteigert

Hundert Jahre nach dem Untergang der "Titanic" lässt eine Auktion die Ereignisse von damals wieder lebendig werden. Kurz vor dem geschichtsträchtigen Jahrestag könnte ein Sammler alles, von der Haarnadel bis zum Rumpfteil des Ozeanriesens, erwerben.

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Rund 5000 Artefakte des historischen Unglücksschiffes werden am 11. April in vom Auktionshaus „Guernsey’s Auctioneers & Brokers“ in New York zur Disposition gestellt. Hundert Jahre nach der Katastrophe des 15. Aprils 1912 erinnern sie damit erneut an die verhängnisvolle Jungfernfahrt des Passagierschiffs, das in einer eiskalten Nacht mit einem Eisberg kollidiert und darauf hin mehr als 1500 Menschen in den Tod gerissen hat.

„Guernsey’s Auctioneers & Brokers“ machen mit dieser spektakulären Auktion, die neben spektakulär großen Stücken vor allem mit persönlichen Gegenständen der Passagiere aufwartet, nicht das erste Mal von sich Reden. Bereits in der Vergangenheit landeten sie immer wieder durch kuriose Stücke in den Gazetten: seien es seltene Fotos von Beatles, Juwelen der verstorbenen Prinzessin Diana, ein Polizeimotorrad oder aber das während des Mordes an J.F. Kennedy im Einsatz war.

190-Millionen-Schatz steht zur Disposition

Der jetzt zu versteigernde 190-Millionen-Schatz ist derzeit im Besitz der RMS Titanic Inc. Seit 1987 schickt das Unternehmen immer wieder Taucher zum nassen Grab des Ozeanriesens. Zuletzt erhielt die „Titanic“ im Jahr 2010 Besuch.

Guernseys Präsident Arlan Ettinger spricht schon jetzt von der bedeutensten Auktion, die sein Haus jemals durchgeführt hat. Immerhin, so seine Überzeugung, fasziniere das Schicksal der „Titanic“ die Menschen über Generationen: „Wer auf diesem Planeten kennt die Geschichte der Titanic nicht und wird von ihr nicht in den Bann gezogen? Hätte sich Hollywood wohl jemals eine tragischere oder Gänsehaut verursachende Story als die, die tatsächlich auf diesem Schiff vorgefallen ist, einfallen lassen können?“

Die ganze Auktion, so berichten türkische Medien, habe jedoch einen Haken. Die wertvollen Stücke können nicht einzeln veräußert werden. Vielmehr wurde verfügt, dass sie erneut als Sammlung verkauft und später der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden muss.

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