Transfergerüchte: Nuri Şahin darf nicht aufgeben!

Kommt Nuri Şahin zurück nach Deutschland? Borussia Dortmund dementiert das. Doch der Hintergrund der Transfergerüchte ist seine enttäuschende Zeit bei Real Madrid. Das sollte er zum Anlass nehmen, sein Talent nun endlich unter Beweis zu stellen.

In Real Madrid konnte der einstige Dortmund-Star nicht seine Topfform erreichen. Seine langwierige Knieverletzung vermasselte ihm die Hinrunde. Fast immer musste er die Bank drücken (erst am Samstag musste er wieder zuschauen, wie sich Mesut Özil in die Herzen der Fans spielte – mehr dazu hier).

Jetzt geht das Gerücht um, Şahin könnte nach der enttäuschenden Zeit in Real Madrid wieder nach Deutschland zurückkehren und zwar in den Verein, mit dem er so berühmt geworden ist. Sein Vertrag läuft noch bis 2017. Hans-Joachim Watzke, Vorsitzender der BVB-Geschäftsführung, erklärte, an den Transfergerüchten um Nuri Sahin sei nichts dran. Er betonte: „Wir führen keine Gespräche, weder mit Real Madrid, noch mit Nuri Şahin!“

Zwölf Millionen Euro zahlte Real Madrid als Ablöse für den talentierten Deutsch-Türken im Sommer. Damit verwirklichte sich für ihn ein Traum eines jeden Fußballers, er wurde Teil des weißen Balletts. So richtig zeigen, was er kann, konnte er allerdings nicht (sein erstes Tor schoss er erst im Dezember – mehr hier). Die spanische Presse kritisierte ihn heftig. Doch wie sprunghaft diese sein kann, zeigte sich erst am Samstag bei Özil. Auch dieser musste wegen einer schwachen Phase harte Worte der Spanier ertragen. Ein einziges erfolgreiches Spiel reichte aus, um wieder hochgelobt zu werden.

Eine Rückkehr Şahins in dieser Situation wäre Resignation. Die Rückrunde in Spanien hat begonnen und er hat nun die Chance das Ruder rumzureißen. Bevor er überhaupt einen Transfer in Betracht zieht, sollte er den Spaniern zeigen, wie man richtig Fußball spielt. Denn das er das kann, wissen wir in Deutschland ohnehin.

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