Mord: Mann in Döner-Geschäft in England erstochen

In den letzten Monaten häuften sich die Gewaltverbrechen gegen muslimische Einrichtungen. Steht der Mord an einem Mann in einem Döner-Geschäft in Leicester in diesem Zusammenhang?

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In der englischen Stadt Leicester nördlich von London wurde vor zwei Tagen ein Mann in einem Döner-Laden erstochen. Nach der Mordserie in Deutschland, bei der in einem Zeitraum von 12 Jahren Geschäftsmänner mit ausländischem Hintergrund von der Neonazi-Terrorzelle NSU getötet worden waren, hatten sich mehrere Anschläge in England ereignet (wie der der Anschlag auf eine Moschee 2010- mehr dazu hier und den Anschlag auf ein türkisches Café – mehr dazu hier) . Bislang war aber niemand ums Leben gekommen. Es stellt sich die Frage, ob der Mord an den Mann in dem Zusammenhang von rechtsextremer Gewalt in England zu sehene ist.

Wie die Online-Plattform thisislecestershire.co.uk informiert wurde der Mann vorgestern in dem Döner-Geschäft „Aladdin Kebap“ in der Linton Straße erstochen.

Die Polizei geht davon aus, dass es sich bei der Tat um Mord und nicht um Totschlag handelt. Die Identität des 50 jährigen Mannes wird derzeit noch ermittelt. „Es gibt Menschen, die angeben, den Mann gekannt zu haben. Alles was ich derzeit sagen kann, ist, dass wir nicht mit Sicherheit sagen können, wer der Tote ist. Das herauszufinden ist Teil unser derzeitigen Ermittlungen“, zitiert ihn die Online-Plattform.

Außerdem berichtet sie, eine Frau habe den von Polizisten abgesperrten Unfallort aufgesucht und sei dort mehrmals zusammengebrochen. Die gibt an, die Frau des Ermordeten gewesen zu sein. Die Polizei kann das allerdings noch nicht bestätigen. „Es gibt viele Gerüchte über die Mordursache. Einer ist, dass es einen Raubüberfall gegeben hat. Der Mann hat versucht, die Diebe zu vertreiben und wurde erstochen“.

Den Polizisten erscheint die die Tat verdächtig. Zurzeit ermitteln Forensiker noch. „Bis jetzt wurde noch niemand wegen des Vorfalls festgenommen“, so die Ermittler.

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