Verdacht: Iranische Waffenlieferungen über Türkei an Assad-Regime in Syrien

An der türkischen Grenze wurden LKWs gestoppt, die vermutlich Waffen an das syrische Regime liefern sollten. Nur einige Stunden später wurden vermeintliche Waffenlieferungen aus Russland vor der Küste Zyperns entdeckt.

An der türkisch-syrischen Grenze wurden am Dienstag iranische LKWs angehalten. Schon im vergangenen Jahr hatte eine aus dem Iran stammende Bombenladung über diesen Grenzübergang den Weg nach Syrien finden sollen.

Der Gouverneuer der Provinz Kilis, in der Öncüpınar liegt, erklärte am Dienstag zur Polizeioperation: „Aufgrund eines Hinweises von Sonntag haben wir vier LKWs gestoppt. Wir wissen noch nicht, um was es sich in den Ladungen genau handelt. Die Untersuchungen dauern noch an.“ Bei dem Hinweis an die Behörden sei ausdrücklich von Waffenlieferungen gesprochen worden, heißt es in türkischen Medien. Die LKWs werden weiterhin am Grenzübergang Öncüpınar festgehalten.

Derweil wurde ein Schiff vor der Küste Zyperns angehalten. Auch hier soll es sich um Waffenliefungen an Syrien handeln, berichtet die Zeitung Politis“. Vor ungefähr einem Monat habe das Schiff am Hafen von St. Petersburg abgelegt. Aufgrund des Embargos, das Europa über Syrien verhängt hatte, habe das Schiff drei Wochen im Mittelmeer gewartet, um an einen syrischen Hafen zu gelangen. Dem Schiff sei der Sprit ausgegangen, sodass es gezwungen war, in Zypern nach Nachschub zu verlangen. Bei den Untersuchungen der Behörden seien Schiffsdokumente gefunden worden, aus denen hervorgehe, dass die 60 Tonnen Munition an Bord an das syrische Verteidigungsministerium gehen sollten.

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