Ashton Kutcher in „Two and a Half Men“: Walden Schmidt spaltet die Deutschen

Am vergangenen Dienstagabend war es soweit: Walden Schmidt alias Ashton Kutcher hat Charlie Harper, einst gespielt von Charlie Sheen, in der US-Kultserie abgelöst. Während die Zuschauer in den USA den Wechsel bereits gut "verdaut" haben, ist das deutsche Publikum noch völlig uneins.

Alles Neue beginnt mit einem Paukenschlag. So auch bei „Two and a Half Men“: Charlie ist tot! Während eines Trips mit seiner „Lieblingsstalkerin“ Rose, gespielt von Melanie Lynskey, nach Paris kommt er zu Tode. Seine Trauerfeier ist bizarr. Die Mutter versucht sein Haus sofort an den Mann zu bringen, seine einstigen Betthäschen beschweren sich über seine „Hinterlassenschaften“, die Trauerrede des Bruders Alan,  alias Jon Cryer, gerät zur Farce. Dann steht plötzlich Walden Schmidt vor der Balkontür. Der Milliardär hat gerade versucht sich umzubringen. Seine geliebte Frau will ihn nicht mehr.

Ashton Kutcher debütiert mit nackten Tatsachen

Seit Monaten konnten sich eingefleischte Fans von „Two and a Half Men“ auf diesen Abend vorbereiten. Nicht wenige werden bereits im Internet „gespitzt“ und die aktuellen US-Folgen gesehen haben. Andere verschlossen Augen und Ohren vor dem Klatsch im Netz und harrten sehnsüchtig der neuen Dinge, die nun auch auf ProsSieben ohne den exzentrischen Charlie zu sehen waren (dieser hat mittlerweile seinen Frieden mit der Realität gemacht – mehr hier).

Mit „Sehr erfreut, Walden Schmidt“ wurde Ashton Kutcher jetzt also auch in die deutsche Fan-Gemeinde aufgenommen. Und das über weite Strecken des Fernsehabends mit einem durchaus ansehnlichen, nackten Oberkörper – andere wesentliche Stellen wurden dezent und der Uhrzeit angemessen durch Pixel verdeckt. Die weiblichen Zuschauerinnen dürfte das bereits überzeugt haben. Doch wie steht es um den Rest?

Ein Drittel will abwarten, wie sich Ashton schlägt

Das deutsche Promiportal „Promiflash“ wollte es von seinen Leserinnen und Lesern am „Tag danach“ ganz genau wissen und fragt: „Wie gefällt euch Ashton Kutcher in Two and a half Men?“ Doch anstatt eines eindeutigen Trends, kann das Medium nur ein Ergebnis ausmachen. Deutschland ist zerrissen ob des Neueinsteigers Walden Schmidt. Fast 15.000 User haben bis zum späten Dienstagnachmittag ihre Stimme abgegeben. „Super! Ich bin total begeistert von ihm!“, meinen  33.4 Prozent. „Ich finde ihn doof! Ich will Charlie Sheen zurück!“, schimpfen dagegen ganze  34.07 Prozent. Ein weiteres Drittel will erst einmal abwarten und sagt: „Weiß noch nicht, das werden die nächsten Folgen zeigen!“  (32.53%).

„Two and a Half Men“: Super Einschaltquoten zum Auftakt

In den USA haben die Zuschauer Ashton Kutcher eine Chance gegeben und sogar noch einen obendrauf gesetzt. Die aktuelle Staffel hat dort fast 28 Prozent mehr Publikum als zuletzt mit Charlie Sheen. Ob das auch in Deutschland so laufen wird? „Die zweite Folge um 21:40 Uhr brachte 4,81 Millionen Menschen vor die Mattscheiben – ein Marktanteil von 15,4 Prozent. In der Zielgruppe der für die Werbung so wichtigen 14- bis 49- Jährigen betrug der Marktanteil sogar 26,6 und 32,1 Prozent. Zum Vergleich: Der ProSieben-Durchschnitt liegt bei 13,6 Prozent“, fassen heute die Medien zusammen. In diesem Sinne: Abwarten und Tee trinken, Ashton!

http://www.youtube.com/watch?v=i_p7YTdmDiY

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