Merkel: Christian Wulff und seine Frau haben Deutschland gut vertreten

Bundeskanzlerin Angela Merkel möchte einen gemeinsamen Kandidaten für die Wulff-Nachfolge. Dazu kündigte sie Gespräche mit den Oppositionsparteien an. Mit der Linken will sie ausdrücklich nicht reden.

Bundeskanzlerin Angela Merkel wirkte sichtlich angeschlagen, als sie am Freitag aus Anlass des Rücktritts von Bundespräsident Christian Wulff (hier) vor die Presse trat. Sie dankte Wulff – und bedankte sich ausdrücklich auch bei seiner Frau Bettina: Die beiden hätten Deutschland im Ausland gut vertreten. Wulff stünde für eine moderne Politik.

Für Angela Merkel ist der Rücktritt von Bundespräsident Christian Wulff auch eine persönliche Niederlage.

Für Angela Merkel ist der Rücktritt von Bundespräsident Christian Wulff auch eine persönliche Niederlage.

Nun will die Kanzlerin offenbar versuchen, einen zweiten Flop zu vermeiden. Sie kündigte daher an, dass sie nach den Beratungen in eigenen Fraktion und mit der FDP auch Gespräche mit der SPD und den Grünen führen wolle, um möglichst einen gemeinsamen Kandidaten für die Wulff Nachfolge zu finden.

[poll id="3"]

Mehr zum Thema:

Wulff: Opfer der Dramaturgie in der politischen Dschungel-Show
Türkischer Außenminister trifft Neonazi-Opfer in Deutschland
Staatspräsdenten Wullf und Gül: In Osnabrück gefeiert wie Popstars

Kommentare

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.