Privatvorstellung: Erdoğan lässt sich „Fetih 1453“ nach Hause kommen

Als am Donnerstag die erste Vorführung zeitgleich in den türkischen und den Kinos in vielen anderen Ländern anlief, wusste der türkische Premier Erdoğan schon viel mehr als alle anderen. Denn er hatte den 17 Millionen Dollar Film schon in seinen eigenen vier Wänden gesehen.

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Um 14:53 Uhr war es am Donnerstag endlich soweit. Der schon vor seiner Vorführung heiß diskutierte Film 1453 begrüßte die ersten Zuschauer. Zu diesem Zeitpunkt hatte Erdoğan den Film längst schon gesehen. Denn ihm wurde eine Kopie des Film nach Hause geschickt. Die Hürriyet berichtet, Erdogan habe der Film sogar gefallen.

In Deutschland wird der Film von einigen Gruppen boykottiert. Der christliche Verein „Via Dolorosa“ findet, dabei handele es sich um die Verherrlichung der Gewalttaten des Osmanischen Reiches (vor einigen Tagen erfolgte sogar eine Hacker-Attacke auf die Website des Films – mehr hier).

Fetih 1453 ist die bisher teuerste türkische Produktion (in Griechenland sorgte diese für große Empörung – mehr hier). In der Faruk Aksoy-Produktion haben neben Devrim Evin, Ibrahim Celikkol, Dilek Serbest, Recep Aktuğ und Erden Alkan noch insgesamt 16.000 Schauspieler und Statisten mitgewirkt.

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