Ski-Urlaub mit der Familie: Herzogin Fergie hat keine Angst mehr vor türkischem Knast

Das Land verlassen? Nein, das kam für ehemalige Herzogin von York, Sarah Ferguson, nicht in Frage. Zu groß war ihre Angst, dass die mit versteckter Kamera aufgedeckten Missstände in türkischen Waisenhäusern sie doch noch ins Gefängnis bringen könnten. Jetzt, fast zwei Monate nach dem neuerlichen Medientrubel, traut sie sich aber offenbar doch.

Bis zu 22 Jahren Haft wegen illegaler Videoaufzeichnungen drohen Sarah Ferguson in der Türkei, nachdem in Ankara wegen „Verletzung des Persönlichkeitsrechts“ von fünf Kindern Anklage erhoben wurde (Großbritannien weigert sich seit der Ausstrahlung der Dokumentation 2008 die einstige Adelige an die Türkei auszuliefern – mehr hier). In der Türkei ist man überzeugt: „Sarah Ferguson war (da) um die Qual von Waisenkindern zu filmen, jetzt soll sie zurückkommen, aber ins Gefängnis“.

Die Drohung der türkischen Behörden hatten die zweifache Mutter eingeschüchtert. Doch jetzt, wenige Wochen später, scheint sich die Ex-Frau von Prinz Andrew vom ersten Schrecken erholt haben. Gemeinsam mit ihrem einstigen Ehegatten und den beiden gemeinsamen Töchtern hat sie sich dieser Tage aufgemacht, um mit ihren Liebsten ein paar unbeschwerte Stunden im Schnee zu verbringen. Wie die „Daily Mail“ berichtet, ist die kleine Familie bereits am vergangenen Samstag in die Schweiz aufgebrochen, um dort im Rahmen eines einwöchigen Aufenthalts auch den 52. Geburtstag des Prinzen zu feiern. Das Paar ist bereits seit mehr als 15 Jahren geschieden. Dennoch lässt der Adelige seine Ex-Frau und die beiden Töchter Beatrice und Eugenie nach wie vor von Zeit zu Zeit im einstigen gemeinsamen Zuhause, der Royal Lodge in Windsor Great Park, wohnen.

Sarah Ferguson fühlt sich von Scotland Yard gut beschützt

Was Sarah Ferguson ihre Angst vor dem türkischen Gefängnis überwinden ließ, scheint unklar. Wie ein Sprecher erklärte, arbeite man derzeit gemeinsam mit den zuständigen türkischen Behörden an einer Lösung. Nichtsdestotrotz soll Ferguson einen Geschäftstermin in den USA abgesagt haben und wolle auch sonst wenig unternehmen, bis die „ganze Sache vorbei“ wäre. Dass sie aber kaum verhaftet werde, wenn sie mit dem Sohn der britischen Königin und den gemeinsamen Töchtern unterwegs ist, wiegt die Dokumentarfilmerin aber offenbar in Sicherheit. Schließlich wird die Familie 24 Stunden am Tag von Scotland Yard bewacht.

Derzeit weilt man in  Verbier, wo man in der Regel in einem Luxushotel oder einem entsprechenden Chalet, das sich im Besitz von Fergusons einstigem Liebhaber, dem Formel 1-Tycoon Paddy McNally befindet, übernachtet.

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