Das geht zu weit! „National Enquirer“ veröffentlicht Foto von toter Whitney Houston

Respektvollen Abstand hatte sich die Familie von Whitney Houston bei der Trauerzeremonie am 18. Februar in Newark gewünscht. Nur geladene Gäste waren in der kleinen Kirche zugelassen. Die Fans der Verstorbenen mussten sich mit dem Internet begnügen. Jetzt hat der „National Enquirer“ das Tabu gebrochen.

+++ Aktuell: „National Enquirer“ entschuldigt sich nicht: Fotos der toten Whitney sind „wunderschön“!  +++ Bobbi Kristina im Fadenkreuz: Bobby Brown und Cissy Houston streiten über Therapie

Der "National Enquirer" bildet die tote Whitney Houston auf seinem Cover ab.

Der "National Enquirer" bildet die tote Whitney Houston auf seinem Cover ab.

Das Cover des „National Enquirer“ wirkt verstörend. Riesengroß zeigt es den offenen, goldenen Sarg von Whitney Houston. Klein neben findet sich eine Aufnahme in der Totale. “Whitney: Das letzte Photo” überschreiben die Redakteure ihre “weltexklusive” Sensation. Darunter die wichtigsten Fakten im Schnelldurchlauf. Mit Houston soll Schmuck im Wert von 500.000 Dollar begraben worden sein, getragen hat die Sängerin eines ihrer Lieblingskleider in violett, an ihren Füßen goldene Schuhe.

Es sind Einzelheiten, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt waren (der Kreis der Trauergäste am vergangenen Wochenende beschränkte sich auf 1500 – mehr hier). Bereits am Freitag vor der Zeremonie hatte die Familie im engsten Kreis Abschied von Whitney genommen (gemeinsam wollten sie einen Moment für sich ohne Kameras im Nacken – mehr hier). Schon im Sinne der 18-jährigen Tochter Bobbi Kristina sollte der Rummel so gering wie möglich gehalten werden. Zu spät.

Houstons Familie will Vorfall nicht kommentieren

Während der privaten Feier am 17. Februar gelang es offenbar doch ein Photo im Inneren des Whigham Funeral Home in Newark, New Jersey, aufzunehmen. Wer das Photo allerdings geschossen haben soll, darüber schweigt sich der „National Enquirer“ aus. Mittlerweile hat sich auch Carolyn Whigham, die Besitzerin des Whigham Funeral Home, zu Wort gemeldet. Klare Aussagen gibt es aber auch von ihr nicht: “Ich habe mit der Familie darüber gesprochen. Sie baten mich darum das Geschehene nicht zu kommentieren.”

Die Veröffentlichung löste unterdessen heftige Reaktionen auf Twitter aus. ‘#wrong #rip,’ , kommentierte etwa User “The Bitter Critter“, während zum Beispiel Peter Anthony Holder schreibt: “No privacy for Whitney, even in death. As usual, the National Enquirer is a piece of work.” Es ist übrigens nicht das erste Mal, dass das Magazin die Grenze des guten Geschmacks derart überschreitet. 1980 muteten sie ihren Lesern ein Photo des toten John Lennon zu und bereits 1977 bildeten sie Elvis in seinem Sarg ab.

Mehr zum Thema:

Aretha Franklin: Wurde sie wegen Drogenkommentaren von Whitney Houstons Trauerfeier ausgeschlossen?
BeBe Winans: Whitney Houstons Tochter Bobbi Kristina geht es gut!
Im Angesicht des Todes: Kleid und Ohrringe von Whitney Houston werden versteigert

Kommentare

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.