Österreich: Integration nur ohne Kopftuch

Österreicher sehen die muslimische Kleidung und dabei vor allem das Kopftuch als ein großes Integrations-Hindernis. 29 Prozent der Bevölkerung glauben zudem, dass auch die Hautfarbe noch ein Problem darstellt. Am meisten Angst hat man in Österreich allerdings vor Skinheads.

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In einer repräsentativen Umfrage der Sozialwissenschaftlichen Studiengesellschaft (SWS) wurden Österreicher nach ihrer Meinung über Zuwanderer befragt. Für die meisten Österreicher, nämlich 67 Prozent, ist ein Kopftuch das größte Integrations-Hindernis (Königin Beatrix trug dagegen aus Respekt ein Kopftuch – mehr hier). Innerhalb der vergangenen Jahre ist in Österreich die Tendenz gestiegen, die Bekleidung von Zuwanderern als Hindernis für Integration zu sehen. Das österreichische Staatssekretariat für Integration erklärte den Deutsch Türkischen Nachrichten, dass besonders in diesem Bereich mit muslimischen Vertretern gearbeitet werde.

Beim islamischen Religionsbekenntnis gehen die Meinungen der Befragten dann eher auseinander. Während das 2011 40 Prozent der Österreicher als ein geringes Hindernis sehen, glauben trotzdem 33 Prozent, das Bekenntnis zum islamischen Glauben hindere die Zuwanderer an der Integration. 29 Prozent der Österreicher glauben zudem, dass Zuwanderer mit einer anderen Hautfarbe, allein aus diesem Grund keinen Anschluss in der Gesellschaft finden können, während 42 Prozent das nur als geringes Hindernis und 28 Prozent die Hautfarbe als gar kein Integrationshindernis sehen.

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