„National Enquirer“ entschuldigt sich nicht: Fotos der toten Whitney sind „wunderschön“!

Das aktuelle Cover des „National Enquirer“ sorgt weiter für Aufsehen. Obschon die Großaufnahme der toten Whitney Houston für weltweite Empörung gesorgt hat, denkt das Medium offenbar gar nicht daran zurück zu rudern. Sich für die Veröffentlichung entschuldigen kommt überhaupt nicht in Frage. Das Blatt setzt lieber noch einen obendrauf.

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Ich denke, es war wunderschön“, verteidigt Verlegerin Mary Beth Wright gegenüber Fox News das äußerst streitbare Vorgehen (viele Fans und auch Medienvertreter waren über die Veröffentlichung entsetzt – mehr hier). Die Titelseite des Magazins zeigt Whitney Houston gebettet in einen goldenen Sarg. Sie trägt ein violettes Kleid und wertvollen Schmuck. „Whitney: Das letzte Photo“ titelte das Medium über der Großaufnahme. Darunter im Tickerstil: Vermeintlich interessante Details über das, was der Weltstar am vergangenen Sonntag mit ins Grab genommen hat.

Aufgenommen wurden die Photos, davon ist zumindest auszugehen, im Inneren des Whigham Funeral Home in New Jersey, wo die Familie einen Tag vor der großen Trauerfeier im kleinen, privaten Kreis Abschied genommen hatte (gemeinsam wollten sie einen Moment für sich ohne Kameras im Nacken – mehr hier). Houstons Familie hat den Fall bisher nicht kommentiert und auch das Institut gibt sich wortkarg. Man bestreitet jedoch mittlerweile, derartige Photos herausgegeben zu haben.

Sechsstelliges Honorar für Photos der toten Whitney Houston

Derweil der Urheber und die Schuldfrage noch im Dunkeln liegt, dürfte eine Sache aber völlig klar sein: Wie schon mit Elvis Presley 1977 und John Lennon 1980 wird das Blatt auch mit Whitney Houston den großen Reibach machen. Ebenso wie derjenige, der die Photographie angefertigt hat. Derzeit ist davon auszugehen, dass er für seine Arbeit mindesten eine sechsstellige Summe erhalten hat.

Die Begründung des Verlags jedenfalls erscheint fadenscheinig. Eine derart extreme Verletzung der Privatsphäre als „wunderschön“ zu bezeichnen, ist mehr als zweifelhaft und mit dem entstandenen Schaden ohnehin nicht aufzuwiegen. Ob Whitney Houstons 18-jährige Tochter Bobbi Kristina die Photos gesehen hat, ist nicht bekannt, erfahren wird sie es eines Tages aber definitiv. Die Kleine soll mittlerweile zurück in Atlanta sein. Wer derzeit bei ihr ist, ist nicht bekannt. Man kann nur hoffen, dass sie nicht alleine ist und sich eine neue Tragödie anbahnt (dass es ihr wirklich gut geht, wie BeBe Winans kürzlich betonte, scheint fraglich – mehr hier).

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