Mehr als nur schön: Supermodel Tyra Banks absolviert Harvard Business School

Schön! Aber auch schön dumm! Hartnäckig hält sich das Klischee um Supermodels, die angeblich nicht die hellsten unter den Erdenbürgern sein sollen. Eine, die sämtliche Verfechter dieser Theorie nun eindrucksvoll Lügen straft ist keine geringere als Tyra Banks.

Ohne Zweifel: diese Frau gehört wohl zu den prominentesten Models der USA. Gleich zweimal wurde sie in ihrer Karriere unter die „50 schönsten Menschen der Welt“ gewählt. Dior, Dolce & Gabbana und Tommy Hilfiger, dann der Deal als Victoria’s Secret-Engel (Adriana Lima schockierte kürzlich mit Geständnissen über eine Radikaldiät – mehr hier) – sie hat das geschafft, wovon Millionen Mädchen träumen. Und noch immer ist die fast 40-jährige im Geschäft als. Als Produzentin und Jurymitglied der Reality-TV-Show „America’s Next Top Model“ geht sie mittlerweile in die 17. Staffel.

Gereicht hat der Schönen dieser gigantische Erfolg offenbar nicht. Denn jetzt hat sie auch noch ihre letzten Kritiker und Neider auf die hinteren Plätze verwiesen und ihren Abschluss an der renommierten Harvard Business School gemacht (auch die französische “Elle” hat dieser Tage überrascht – mehr hier). Dort hatte sie sich 2010 für das 52.000 Dollar teure Owner/President Management Programm eingeschrieben, das eigens für vielbeschäftigte Geschäftsleute konzipiert ist. Während sich also das Who is Who der Branche auf der New York for Fashion Week tummelte, hatte die umtriebige Geschäftsfrau besseres zu tun: Sie holte sich ihr Diplom in Boston, Massachusetts ab.

Tyra Banks: Harvard Abschluss via Twitter gefeiert

Dass sie auf diesen Abschluss mächtig stolz ist, ließ Tyra Banks am 17. Februar die ganze Welt wissen. Über ihren Twitter-Account konnten die Follower des einstigen Supermodels an diesem wichtigen Ereignis via Foto teilhaben, das sie wie folgt kommentierte: „On stage at my Harvard Business School graduation! Lil blurry but SUCH an exciting moment 4 me & wanted 2 share w/u!“

Bei ihren Professoren hat die Gründerin der Bankable Enterprises übrigens einen mächtigen Eindruck hinterlassen. In einem Interview mit der „Business Week“ gestand sie: Mein Marketing Professor Rohit Deshpande macht über mein Geschäft nun eine Fallstudie. Ich werde also Teil des Harvard Business School Curriculum.“ Zwar sei es für sie durchaus schmeichelhaft nicht nur mit ihrer Schönheit, sondern auch mit ihrem Geschäftsgebaren Interesse geweckt zu haben. Nervös mache sie das Vorhaben allerdings schon. Immerhin würde ihre Firma von Außenstehenden völlig auseinandergenommen und anschließend im Rahmen einer Präsentation, bei der sie anwesend sein wird, an den Pranger gestellt. Ob hier ein verführerischer Augenaufschlag hilft? (vielleicht weitet sie ihr Betätigungsfeld aber auch in Richtung Türkei aus – mehr hier)

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