Narrenfreiheit? Justin Bieber verschickt Unterlassungserklärung wegen Parodie-App

Manchmal vergeht sogar Sonnenschein und "Everybodys Darling" Justin Bieber das Grinsen. Nämlich dann, wenn der Spaß zu sehr auf seine Kosten geht. So geschehen im Falle eines kleinen Apps einer Firma namens RC3. Die bekam nun Post vom Superstar.

Wie das Promiportal „tmz.com“ an diesem Freitag erfahren hat, hat RC3 offenbar einen Mobile App namens „Joustin‘ Beaver“ entwickelt. Es handelt sich dabei um ein Cartoon-Spiel, in dem der User einen Fluß hinunter schwimmen kann und Joustin dabei vor den Photo-Jägern beschützen muss.

Selbstredend sieht der kleine Comic-Joustin dem großen Vorbild Justin Bieber nicht gerade unähnlich. Doch gerade dieser Umstand nagte offenbar so sehr am Gemüt des 17-jährigen Sängers, dass er nun seine Anwälte auf die Erfinder des App los gelassen hat. Das Unternehmen erhielt jetzt eine entsprechende Unterlassensaufforderung, die den kleinen Spaß für zwischendurch ein sofortiges Ende bereiten soll. Die Anwälte fordern das Unternehmen darin auf, den App sofort aus dem iTunes-Angebot zu entfernen. Darüber hinaus will man eine Aufstellung aller Umsätze, die mit „Joustin‘ Beaver“ erzielt wurden (wie lukrativ das offenbar ist, bewies ja auch Freundin Selena Gomez, die ebenfalls auf diesem Gebiet investierte – mehr hier).

Parodie wird durch US-Gesetz geschützt

Doch RC3 lässt sich davon offenbar nicht einschüchtern. Ihrer Ansicht nach ist die Forderung der Bieber-Anwälte völliger Unsinn. Sie wollen ihren 99-Cent App auch weiterhin anbieten. Denn: Das Ganze sei schlicht eine Parodie und damit durch das Gesetz, genauer gesagt durch den ersten Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten, geschützt. Recht haben sie! Oder wurde Justin einfach nur mal wieder missverstanden? (man erinnere sich an eine unschöne Situation in Disneyland – mehr hier)

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