Kein Schweigegelübde nach Trennung von Heidi Klum: Seal verteidigt Gang in die Öffentlichkeit

Solange sie zusammen sind, versuchen die meisten Hollywood-Paare so viel wie möglich vor der Öffentlichkeit zu verbergen. Kein Detail darf nach außen dringen - bis man sich eben trennt. Dann beginnt das öffentliche Breittreten, bei dem kein Detail ausgelassen wird. Auch Seal und Heidi Klum ergeht das so.

Sprechen über die Scheidung: Seal hat nicht das Gefühl einen Fehler begangen zu haben. (Foto: wikipedia/ch grube)

Sprechen über die Scheidung: Seal hat nicht das Gefühl einen Fehler begangen zu haben. (Foto: wikipedia/ch grube)

Kaum war die Trennung bekannt gegeben (Ende Januar wurde sie nach sieben Ehejahren ausgesprochen – mehr hier), startete der Schmusesänger einen beispiellosen Lauf durch US-amerikanische Talkshows. Neben der Promotion für sein neues Album gab es für den Sänger nur ein Thema: Heidi und die Kinder (bei Tavis Smiley betonte er, keinen Rosenkrieg zu wollen – mehr hier, gegenüber Piers Morgan beschwor Seal noch einmal seine Liebe – mehr hier).

Seal: Menschen haben Anrecht auf Erklärung

Ganze zwei Tage hatte sich der US-Amerikaner nach der gemeinsamen Erklärung Zeit gelassen, um seine Medienoffensive zu starten. Nicht bei allen fand das Anklang (Klum nahestehende Leute wie Kollege May Manuel etwa gab überhaupt nichts auf öffentliche Interpretationen – mehr hier). Jetzt sieht sich der 49-Jährige, der gerade in Australien für die Aufzeichnungen von “The Voice” weilt, offenbar in der Pflicht sein Vorgehen zu verteidigen. In der Radio Show “Fifi and Jules” erklärte er, dass seine öffentlich geführte Ehe mit all seinen erneuerten Eheversprechen und den vielen anderen Dingen, den Menschen ein bestimmtes, ideales Bild kommuniziert hätte, das auch sie anstreben. Doch wenn all das den Bach hinuntergehe, könne man nicht plötzlich wie ein Mönch leben und so tun, als hätte man ein Schweigegelübde abgelegt. So funktioniere das eben nicht. (auch Ashton Kutcher und Demi Moore führten vor allem via Twitter eine öffentliche Ehe, beide machten sich nach der Trennung allerdings rar – mehr hier).

Keine Scheidungsdiskussion: Talkshow-Termine standen vorher

“Ich respektiere die Entscheidung meiner Frau nicht darüber zu sprechen”, so Seal weiter. “Doch zumindest ich fühlte, dass die Menschen eine Erklärung verdient hätten, warum das ideale Bild, das sie hatten, eben nicht so war, wie sie angenommen hatten.” Viel Kritik, so erzählt er, habe er für seine Auftritte etwa in der “Ellen DeGeneres Show” und bei “Piers Morgan Tonight” einstecken müssen. In der Tat seien diese beiden Termine jedoch schon einen Monat vorher geplant gewesen. Er machte deutlich, dass er nicht diesen Weg gegangen ist, um seine Scheidung zu diskutieren. “Es ist nicht so, dass diese Trennung passiert ist und ich beschlossen hätte nächste Woche in eine Talkshow zu gehen. Ich habe mein Bestes getan, um das Wohlergehen meiner Familie zu schützen, auch meiner Frau.” Erst in der vergangenen Woche legten beide endgültig ihre Eheringe ab (die Distanz zu Seal scheint darüber hinaus genau das, was Heidi Klum derzeit braucht – mehr hier).

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