Niplegate bei den Oscars: Was war mit Jennifer Lopez‘ Ausschnitt los?

Sehen die Zuschauer hier wirklich das, was sie glauben erkennen zu können? Der Ausschnitt von Jennifer Lopez ist neben den strahlenden Gewinnern das Thema der 84. Oscar Verleihung. Die Internetspekulationen laufen auf Hochtouren: Hat die Latino-Queen zu viel gezeigt?

Die Twitter-User laufen heiß: „JLo nip-slip“ ist zu dem Begriff dieses Montagmorgens geworden. Gemeinsam mit Kollegin Cameron Diaz glänzte Jennifer Lopez auf der Bühne des Kodak Theatre in Los Angeles. Vielleicht etwas zu sehr. Denn in ihrem hautengen Kleid wirkte der „Vorbau“ der Diva ohnehin so als ob er jederzeit aus ihrem Dekolleté springen könnte. Und nicht wenige sind sich sicher – das hat er auch getan!

„Es ist eng genug, um zu zeigen, dass man eine Frau ist. Aber es ist auch locker genug, um zu zeigen, dass man eine Lady ist“, beurteilte Jennifer Lopez ihre Robenwahl selbst. Ob sie mit ihrer Einschätzung richtig lag? In ihren wildesten Träumen hat die 42-jährige Mutter zweier Kinder wohl nicht damit gerechnet, dass ihr etwas aus der edlen Zuhair-Murad-Bluse fallen könnte. Dass sich der Satz nun in „weit genug, um deinen Nipple zu zeigen“ abändern lässt, ist geradezu tragisch-komisch.

Neues „Niplegate“? Zuschauer sind uneins

Die Debatte über dieses unfreiwillige „Niplegate“ ist in vollem Gange. Promiblogs wie „Hollywoodlife.com“ lassen sogar abstimmen, ob es sich nun wirklich zugetragen hat oder nicht. Hier sind sich die Leser sicher: Rund 63 Prozent sagen. Da hat die Ex von Marc Antony etwas blitzen lassen. Uneiniger sind da die Zuschauer des wohl bekanntesten Celebrity-Portals der USA, „tmz.com“. Hier zeigt die Redaktion die entscheidenden Szenen nochmal. Ein eindeutiges Urteil gibt es hinterher aber nicht: 51 Prozent sagen Nein, da ist nichts, während 49 Prozent der fast 75.000 Abstimmenden dagegen halten (ob sie damit wohl erneut unter Beschuss gerät wie für ihre Fiat-Werbung? – mehr hier).

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Abschließend zu klären ist der kleiner Kleider-Skandal wohl nicht mehr. Doch Gott sei Dank (für die Gazetten) gab es auch Oscar-Gäste wie Sacha Baron Cohen, die Diktator auf dem Roten Teppich ebenfalls für einen mittelprächtigen Skandal sorgten als er die „Asche“ von Kim Jong Il auf den Smoking von Ryan Seacrest verschüttete.

Strahlen konnte derweil übrigens Meryl Streep. Bereits zum dritten Mal gewann die Grande Dame Hollywoods den Oscar als beste Schauspielerin. Streep erhielt die Trophäe für ihr Portrait von Margaret Thatcher in „Die eiserne Lady“. Und dabei war sie noch nicht einmal scharf darauf…  (sie hätte ihn lieber in den Händen von Viola Dawis gesehen – mehr hier)

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