Forbes: Hüsnü Özyeğin ist der reichste Mann der Türkei!

Das Forbes-Magazin hat es nun zu Tage gebracht: Sein Vermögen von drei Milliarden Dollar hat den türkischen Geschäftsmann und selfmade Milliardär, Hüsnü Özyeğin, zum reichsten Mann seiner Heimat gemacht.

Der 1944 in İzmir geborene Eigentümer der FIBA Holding, der im April 2006 46Prozent seiner Anteile am türkischen Zweig der Finansbank im Wert von 2,774 Milliarden US-Dollar an die National Bank of Greece (NBG) verkaufte, führt mit seinem gigantischen Vermögen die an diesem Dienstag veröffentlichte Forbes-Liste der 100 reichsten Türken an.

Hüsnü Özyeğin, der zuvor den zweiten Rang belegte, löst damit Mehmet Emin Karamehmet, Gründungspartner des größten türkischen Mobilfunkanbieters Turkcell, ab (das Unternehmen will auch in Libyen und Somalia investieren – mehr hier). Im letzten Jahr war dieser noch vier Milliarden Dollar schwer. Seine Einbußen gehen auf einen 26prozentigen Marktwertverlust bei Turkcell im vergangenen Jahr zurück. Seine Çukurova Holding hält 13.7 Prozent Anteile an Turkcell (auch der republikanische Präsidentschaftskandidat Mitt Romney hat in den türkischen Telekommunikationskonzern investiert – mehr hier).

Gesamtvermögen der 100 reichsten Türken ist geschrumpft

Dem studierten Bauingenieur Özyeğin nach folgen auf Platz zwei also nun Çukurova Holding CEO Mehmet Emin Karamehmet mit einem Vermögen von 2,9 Milliarden Dollar und erneut auf Rang drei Yıldız Holding CEO Murat Ülker mit 2,8 Milliarden Dollar auf dem Konto. Auch auf den nachfolgenden Plätzen sind die Abstände gering. Platz vier teilen sich Doğuş Holding CEO Ferit Şahenk und Semahat Arsel von der Koç Holding mit jeweils 2,6 Milliarden Dollar. Platz sechs belegt Koç Holding Ehrenpräsident Rahmi Koç, der 2,5 Milliarden besitzt. Die Forbest Top-Ten der Türkei werden abgerundet durch Filiz Şahenk mit 2.4 Milliarden, Şarık Tara mit 2.2 Milliarde , Suna Kıraç ebenfalls mit 2.2 Milliarden und Ali Ağaoğlu mit immerhin stolzen 2.1 Milliarden auf der hohen Kante.

Wie der türkische Forbes-Chefredakteurin Burçak Güven während der Pressekonferenz in Istanbul erklärte, würde bei den Berechnungen kein Bargeld berücksichtigt. Die Vermögenswerte würden sich vielmehr aus Unternehmensaktien, Grundbesitz und Kunstsammlungen errechnen. Die nun ermittelten Werte würden auf strikten Berechnungen beruhen aber lediglich das Vermögensminium der genannten Personen angeben. Darüber würden die Zahlen aber auch einen Rückgang beim Gesamtvermögen der 100 reichsten Türken wiederspiegeln. Waren es 2011 noch 64.7 Milliarden, besitzen sie jetzt „nur“ noch 55.3 Milliarden Dollar.

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