Eurovision: Armenien tritt nicht zum Song Contest in Baku an!

Das staatliche armenische Fernsehen gab am Mittwoch bekannt, dass Armenien nicht am diesjährigen Eurovision teilnehmen werde. Gründe gab Armenien nicht an.

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Während ein Land nach dem anderen die Eurovision-Kandidaten und deren Songs bekannt gibt, hat Armenien entschieden, sich dieses Jahr komplett aus dem Musik-Wettbewerb zurückzuziehen. Der Eurovision Verantwortlich Jon Ola Sand erklärt auf der offiziellen Webseite des Contests: „Wir sind sehr enttäuscht von der Entscheidung des Veranstalters sich aus dem diesjährigen Eurovision Song Contest zurückzuziehen.“ Trotz aller Bemühungen habe Armenien nicht teilnehmen wollen, heißt es weiter (in Holland wurde eine halb-türkische Sängerin als Kandidatin gewählt – mehr hier).

Vermutungen zufolge ist der Austragungsort des Eurovision Song Contests der Grund für den plötzlichen Rückzug. Zwischen Armenien und Aserbaischan herrschen vor allem politische Spannungen. Besonders der Berg-Karabach-Konflikt belastet immer wieder die Beziehungen der Länder (kürzlich fand in der Türkei eine Kundgebung zum Konflikt statt – mehr hier). Beide Länder beanspruchen das Gebiet für sich, sodass es in der Vergangenheit wiederholt zu blutigen Kämpfen kam.

Am Eurovision Song Contest in Baku werden nun im Mai statt 43 42 Länder teilnehmen. In der Türkei sind die Vorbereitungen dagegen in vollem Gange (Can Bonomo vertritt die Türkei – mehr hier). Can Bonomo, der Newcomer, der für die Türken ins Rennen geht, macht für seinen Song so viel Werbung wie möglich („Love Me Back“ soll der Türkei den Sieg bringen – mehr hier).

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