Mehr als fünf Millionen Tickets: „Fetih 1453“ bricht alle Rekorde

Allein in den ersten vier Tagen nach seiner Premiere spielte der türkische Historienfilm "Fetih 1453" über fünf Millionen Euro ein. Jetzt hat der heiß diskutierte Streifen von Regisseur Faruk Aksoy eine weitere magische Marke durchbrochen: Es ist der erste türkische Film in der Geschichte, der mehr als fünf Millionen Ticktverkäufe nach sich gezogen hat.

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In nur 18 Tagen hängte „Fetih 1453“ den bisher meist gesehenen Film „Recep İvedik 2″ aus dem Jahr 2009 ab. Der bisher erfolgreichste türkische Film wurde kurzerhand von seinem Thron gestoßen (der Kinostart war noch nicht so erfolgreich, dann holte „Fetih 1453“ aber schnell auf – mehr hier).

Und noch immer scheint die Begeisterung ungebrochen. Gut einen Monat nach dem türkischen Kinostart am 16. Februar 2012 strömten in der vergangenen Woche immer noch 937,424 Menschen in die Lichtspielhäuser. Insgesamt, so berichten türkische Medien, haben sich somit stolze 5,042,994 Kinobesucher den Film angesehen (im Zuge der Premiere gab es auch einen kleinen Internetskandal als die Macher des Films erklärten, die Seite des Films sei gehackt worden – mehr hier, schon vor der Premiere belastete er auch die Beziehungen zu Griechenland – mehr hier).

„Fetih 1453“ spielt bisher 43 Millionen Lira ein

„Fetih 1453“ ist aber nicht nur der meistgesehene türkische Film, sondern auch der teuerste. Die Produktion der Geschichte rund um Devrim Evin als Sultan Mehmet II verschlang insgesamt 17 Millionen US-Dollar. Eingespielt ist diese Summe allerdings schon längst. Bisher spülte das Werk insgesamt 43 Millionen Lira in die Kinokassen (der türkische Musiker Fazıl Say betrachtete den Film kritisch als „Werbung von Türken für Türken“ – mehr hier).

Mit der Geschichte der Belagerung Istanbuls durch die Osmanen während der Herrschaft des Sultans Mehmet IIhat sich Regisseur Aksoy nun endgültig als türkischer Kino-Erfolgsgarant etabliert. Bereits seine Filme “Recep İvedik” und “Recep İvedik 2” genauso wie “Kurtlar Vadisi: Irak” und “G.O.R.A.” durchbrachen allesamt die Vier-Millionen-Marke bei den Ticketverkäufen (Sogar der türkische Premier Recep Tayyip Erdoğan hatte sich den Film in einer Privatvorstellung zu Hause angesehen, mehr hier).

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