Bobbi Kristina: „Ich kann Whitney immer noch hören“

Wie es im Inneren von Whitney Houstons Tochter Bobbi Kristina nur einen Monat nach dem Tod ihrer geliebten Mutter aussieht, das können wohl nur die wenigsten nachvollziehen. Ihre Lieder hören - das erträgt ie 19-Jährige bisher noch nicht. Die Verbindung zwischen den beiden besteht auf anderem Wege.

Völlig in Schwarz gehüllt, eine dicke Sonnenbrille auf der Nase – das Bild von Bobbi Kristina am Tag der Beerdigung ihrer Mutter Whitney Houston am 17. Februar dieses Jahres ging um die Welt. Es grenzt an ein Wunder, dass die Kleine, die ebenfalls Suchtprobleme haben soll, bisher noch nicht völlig zusammengebrochen ist. Doch offenbar gibt es eine Sache, die sie aufrecht erhält (sie ist zudem die Alleinerbin des Vermögens ihrer Mutter – mehr hier).

Im ersten öffentlichen Auftritt nach den schlimmen Ereignissen (ihm wurde von der Öffentlichkeit entgegengefiebert – mehr hier) erzählt Bobbi Kristina in der Show der US-Talkerin und engen Freundin der Familie, Oprah Winfrey, dass sie Whitney Houston „immer noch hören“ könne und sie manchmal zu ihr spreche. Das Interview, dem auch Oma Cissy Houston und diverse andere Familienmitglieder beiwohnten, wurde am vergangenen Sonntagabend beim US-Sender OWN ausgestrahlt. Darin sprach Bobbi Kristina darüber, dass sie die Präsenz ihrer Mutter im einstigen gemeinsamen Heim in Atlanta noch immer spüre. „Lichter gehen an und aus und ich denke mir ‚Mom, was tust du da?‘.“

Bobbi Kristina will nun nur noch „Kristina Houston“ heißen

Die seit jeher intensive Verbindung zwischen den beiden will der Teenager, so berichtet „tmz.com“ nun wohl auch auf anderem Weg nach außen tragen. Nicht länger will sie mit ihrem Vater Bobby Brown in Verbindung gebracht werden und deshalb nun ihren Namen ändern. Seit Jahren, so soll sie gegenüber Freunden geäußert haben, denke sie bereits über einen solchen Schritt nach. Doch Whitney soll stets etwas dagegen gehabt haben. Jetzt, da ihre Mutter gestorben sei, fühle sich Bobbi Kristina frei in ihrer Entscheidung, die sie übrigens in guter Verfassung und bei klarem Vestand getroffen haben soll. Fortan, so heißt es, wolle sie schlicht „Kristina Houston“ heißen.

Pat Houston schürt Mord-Theorie

Während die Tochter eine Verbindung kappen will, erscheinen für Whitneys Schwester Pat hingegen andere Zusammenhängen weiterhin unklar. Während des Gesprächs heizte sie derzeit in den Medien kursierende Mord-Theorien weiter an (bei der Gerichtsmedizin in L.A. sollen bereits zahlreiche Anrufe und Emails zu diesem Thema eingegangen sein – mehr hier). Sie erklärte, dass sie nicht wüsste, wie ihre Schwester am Tag ihres Todes in der Badewanne des Hotelzimmers gelandet sei. Nur wie man sie heraushob hätte sie an jenem Nachmittag im Beverly Hilton mitbekommen. Laut Gerichtsmedizin gibt es derzeit keinerlei Hinweise auf Fremd- oder Gewalteinwirkungen. Die offizielle Todesursache wird allerdings erst mit dem Vorliegen des toxikologischen Gutachtens bekannt gegeben.

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