George Clooney über seine Verhaftung: „Ich bin auf der richtigen Seite der Geschichte!“

Es war die Promi-Schlagzeile des vergangenen Freitags: Hollywood-Star George Clooney wird gemeinsam mit seinem Vater und mehreren anderen Menschenrechtsaktivisten bei einer Protestaktion in Washington D.C. gegen die humanitäre Lage im krisengeschüttelten Sudan verhaftet. Eingeschüchtert hat den Schauspieler das allerdings nicht.

Lautstark ging es vor der sudanesischen Botschaft in der US-amerikanischen Hauptstadt zu. Dicht dran sind die Kameras der zahlreich anwesenden TV-Stationen als für Clooney, seinen Vater Nick, einige Vertreter des US-Repräsentantenhauses und Menschenrechtsaktivisten die Handschellen klickten.

Für den Weltstar, der sich mittlerweile wieder auf freiem Fuß befindet, war es nach eigenen Angaben die erste Verhaftung. Dass es die Sache, die er am vergangenen Mittwoch bereits vor dem US-Senat vorgetragen hatte, jedoch wert war, daran lässt der smarte Frauenschwarm keinen Zweifel. Die Regierung in Khartum um Präsident Omar al Baschir, so ruft er in die Menge der anwesenden Protestanten, müsse endlich aufhören, „ihr eigenes Volk umzubringen, zu vergewaltigen und auszuhungern“ (Angelina Jolie mahnt hingegen ein Einschreiten in Syrien an – mehr hier, nach ihrem Regiedebüt ‚In the Land of Blood and Honey‘ erhielt sie sogar Morddrohungen – mehr hier).

Erst kürzlich hatte er sich bei einem geheimen Besuch acht Tage lang selbst ein Bild vor Ort gemacht, wovon er nun in der Heimat berichtete:

Es war nicht die erste Reise in das krisengebeutelte Land. Und wird mit höchster Wahrscheinlichkeit auch nicht seine letzte gewesen sein. Gegenüber NBC-Moderatorin Andrea Mitchell betont Clooney nach seiner Freilassung: „Es ist eine demütigende Sache verhaftet zu werden, ganz gleich, was man getan hat. Aber ich bin stolz hier mit meinem Vater zu stehen. Ich stehe hier auf der richtigen Seite der Geschichte.“

Bereits 2006 reist er mit seinem Vater nach Darfur, um die Menschen in der westlichen Welt – genauso wie es auch Angelina Jolie und Brad Pitt tun (doch nicht jeder findet ihr Engagement gut – mehr hier) – auf die dort stattfindende Katastrophe aufmerksam zu machen. Er weiß um seine Bekanntheit und setzt sie für die richtige Sache ein.

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