„The Hunger Games“: Keine Chance gegen „Harry Potter“!

Der Kampf um die Gunst der Kino-Zuschauer geht in eine neue Runde: Mit der Verfilmung der Romantrilogie der US-amerikanischen Schriftstellerin Suzanne Collins "The Hunger Games" ("Die Tribute von Panem") bekommen "Twilight" und "Harry Potter" ordentlich Konkurrenz. Oder etwa nicht?

Am 22. März ist es endlich soweit: Dann kommen „The Hunger Games“ in die deutschen Kinos. Nur wenige Tage nach dem Start in den USA können sich somit auch die Fans hierzulande von der Qualität des schon jetzt heiß diskutierten Streifens überzeugen. Doch kann die Verfilmung des ersten von insgesamt drei Romanteilen, Kassenmagneten wie Zauberlehrling Harry Potter oder die Kult-Vampirsaga „Twilight“ aus der Feder von Stephenie Meyer schlagen?

Das britische Promimagazin „E!“ hat eine erste Einschätzung gewagt. Wenn es um Edward Cullen und Bella Swan geht, dann könnte „The Hunger Games“ wohl echte Chancen haben (sie sind ja nur das zweitprofitabelste Kinopaar aller Zeiten – mehr hier). Doch J.K. Rowlings kleinem Zauberer (der schauspielerisch derzeit ganz neue Wege bestreitet – mehr hier) wird der neue Kinofilm eher wenig anhaben können. Fünf einschlägige Argumente haben die Redakteure gesammelt, warum das Werk von Regisseur Gary Ross Harry Potter (Daniel Radcliffe ist der Entertainer des Jahres 2011 – mehr hier) nicht vom Kinokassen-Thron stoßen wird.

Harry Potter versus „The Hunger Games“

Für die Redaktion hat Harry Potter bereits in einem ganz wesentlichen Punkt die Nase vorn. Die Geschichten des Zauberlehrlings sind absolut familienfreundlich. In Scharen strömten, Eltern, Kinder, Onkel und Tanten in die Kinos als die Streiche und Abenteuer von Harry und Co. vor gut elf Jahren ihren Lauf nahmen. Wesentlich härter gehe es dagegen in „The Hunger Games“ zu. In Großbritannien, so erinnern sie sich, sei der Film beinahe nicht für Kinder freigegeben worden. Ergo: Allzu viele Familien-Kutschen sollten auf den Parkplätzen vor den Lichtspielhäusern nicht anzutreffen sein.

Punkt zwei, der gegen „The Hunger Games“ spricht, sei das Material. Suzanne Collins‘ Trilogie soll sich bisher rund 26 Millionen Mal verkauft haben – eine phänomenale Zahl. Doch auch hier hat J.K. Rowling den Vortritt. Die Potter Bücher verkauften sich glatt 15 Mal so oft. Kein Wunder, dass auch der Kinostart des ersten Harry Potters gigantisch ausfiel. Und hier setzt auch Argument drei der „E!“-Redaktion an: Allein das Eröffnungswochenende spielte damals die Rekordsumme von 90.000.000 Dollar ein. Einen derartigen Start erwartet niemand von „The Hunger Games“. Hier geht die Gedankenkette auch weiter: Würden die Zuschauer von 2001 noch einmal in die Kinos strömen und die heutigen Ticketpreise bezahlen ($ 7,93 statt $ 5,65 damals), dann – gesetzt dem Fall in der Gegenwart wäre das Interesse genauso groß – würde der erste Teil sagenhafte 126 Millionen Dollar einspielen. Und last but not least: Harry Potter setzte auf britische Stars wie Richard Harris oder Alan Rickman. Was hat dagegen „The Hunger Games“ aufzubieten? Nun, man hat Aussie-Star Liam Hemsworth, daneben setzt der Film aber vor allem auf eine amerikanische Besetzung mit Donald Sutherland, Woody Harrelson und anderen. Ziehen sie im alten Europa ebenso wie jenseits des großen Teichs?

Aber muss so ein „Aufwiegen“ überhaupt sein? Auch die „E!“-Redaktion gibt am Ende klein bei: „Es gibt nur einen Harry Potter. Es gibt nur ein Twilight. Und es gibt nur einmal ‚The Hunger Games‘.“ Vergleiche, das gestehen nun auch sie, seien ungenau und ungerecht. In diesem Sinne: Sollen die Fans doch einfach selbst entscheiden.

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