Serienmörder von Toulouse wollte „palästinensische Kinder rächen“

Die französische Polizei stellt derzeit einen 24-Jährigen, der verdächtigt wird, der Todesschütze von Toulouse zu sein. Er verschanzt sich in seinem Haus, sei aber kurz davor aufzugeben.

Die französische Polizei hat seit Mittwochmorgen das gesamte Wohngebiet la Croix-Daurade, in dem sich der Verdächtige verschanzt, abgeriegelt. Als die Spezialeinheit RIAD den Franzosen algerischer Herkunft festnehmen wollte, schoss dieser durch die Tür und verletzte mehrere Beamte. Er soll noch weitere Waffen in seiner Wohnung haben.

Medienberichten zufolge soll der Verdächtige während den Verhandlungen gesagt haben, er nenne sich „Mohamed“ und bezeichne sich als „Mudschahidin“. Mit dem Attentat auf den jüdischen Kindergarten am Montag habe er angeblich „palästinensische Kinder rächen“ wollen. Er soll nach eigenen Angaben zur Al-Quaida gehören. Französische Medien berichten zudem, er habe Kontakte zu Gruppen von Salafisten und Dschihadisten. Während den Verhandlungen mit den Beamte erzähle er derzeit seinen gesamten Werdegang, berichtet n-tv. Beweise für seine Angaben gibt es derzeit nicht.

Der französische Innenminister Guéant erklärte, der Verdächtige sei kurz davor sich zu ergeben. Er habe bereits eine seiner Waffen aus dem Fenster geworfen. Augenzeugen berichten jedoch weiterhin von Schüssen und Detonationen. Diese könnten allerdings auch von Unterstützern stammen.

Der Verdächtige sei zuvor an die pakistanisch-afghanische Grenze gereist und deshalb einer der Personen, die aus Unruhegebieten ausreisen und „immer die Geheimdienste beunruhigen“.

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