Polizei stürmt Wohnung: Französischer Attentäter tot

Spezialeinheiten stürmten die Wohnung von Mohamed Maher. Er wehrte sich bis zuletzt heftig. Innenminister Guéant bestätigte offiziell den Tod des Attentäters.

Um 11:28 begann die französische Polizei nach Angaben von Reuters mit der Stürmung der Wohnung des verschanzten Attentäters von Toulouse. Der Tod des 24-Jährigen Attentäters wurde nun offiziell bestätigt. Ob er Selbstmord begangen hat oder bei der Stürmung von der Spezialeinheit erschossen wurde, ist noch nicht geklärt. Damit ist die 32 Stunden andauernde Belagerung am Donnerstag beendet worden.

Innenminister Guéant bestätigte nun offiziell den Tod von Maher. Er erklärte, der Täter habe am Mittwochabend erklärt er wolle sich in der Nacht ergeben, kurz darauf sagt er, er wolle dies doch nicht und werde, wenn man ihn zur Aufgabe zwingen wolle, die Polizisten mit sich in den Tod reißen. Mit Gasbomben und weiteren Detonationen habe man versucht ihn in die Knie zu zwingen. Als das Sonderkommande schließlich die Wohnung stürmte, habe Maher ein „beispiellose Gewalttätigkeit“ und wild um sich geschossen. „Er sprang aus dem Fenster und schoss laufend weiter und wurde schließlich tot aufgefunden“, so Guéant. Mehrere Beamte seien veletzt worden.

Seit den frühen Morgenstunden hatte die Polizei am Mittwoch den Täter Mohamed Maher gestellt. Er wehrte sich allerdings heftig und verletzte drei Beamte. Guéant hatte zuvor immer wieder betont, man wolle den Täter lebend festnehmen und zögere die Aktion deshalb hinaus. Am Donnerstagmittag ließen sich laute Schüsse aus der Wohnung hören, als die Eliteeinheit diese offenbar stürmte.

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