Whitney Houston: Wurde Kokain aus ihrem Todeszimmer entfernt?

Endlich Gewissheit: Gut einen Monat nach der Beerdigung von Whitney Houston steht die Todesursache fest. Die Sängerin starb durch Ertrinken. Doch der toxikologische Befund wirft weitere Fragen auf. In ihrem Körper wurden Spuren von Kokain gefunden. Ein völlig neuer Aspekt, der bisher nicht aufgefallen war. Hat da jemand ins Handwerk gepfuscht?

Für die Gerichtsmedizin in Los Angeles ist klar: Das Kokain, das sich zum Todeszeitpunkt im Körper von Whitney Houston befunden hat, habe definitiv zu ihrem Ableben beigetragen. In Kombination mit einer Herzerkrankung, die ebenfalls in der Mitteilung angeführt wird, eine geradezu explosive Mischung, die durch Spuren von Marihuana, nebst Beruhigungsmitteln und diversen anderen Medikamenten wie Benadryl, Flexeril und Xanax, die allerdings alle im Rahmen lagen, ergänzt wurde (Ertrinken wurde zunächst eigentlich ausgeschlossen – mehr hier).

Hat Dealer das Kokain vor den Behörden versteckt?

Insider, die am Tag von Whitney Houstons Tod bei ihr waren, erklärten nun, dass eine nicht näher genannte Person alle Kokain-Reste aus dem Hotelzimmer im Beverly Hilton entfernte bevor die Behörden eingetroffen wären. Laut Gerichtsmedizin habe sie die Droge unmittelbar vor ihrem Tod eingenommen. Die Ermittler konnten allerdings keine Spuren davon oder von anderen illegalen Substanzen im Raum finden. Der Insider geht sogar noch weiter, indem er behauptet, dass die Person, die die Kokain-Spuren entfernt hätte, auch derjenige gewesen sei, der Whitney die Droge zuvor besorgt hätte. Auch andere Gegenstände waren, wie „tmz.com“ berichtete, aus dem Zimmer verschwunden. Darunter etwa ein Bettlaken. Für die Polizei ist der Fall jedenfalls noch nicht abgeschlossen.

In einer Pressekonferenz gab Chef-Leichenbeschauer Craig Harvey Details zu den gesammelten Erkenntnissen bekannt. Demnach soll der die Droge sogar „über längere Zeit“ eingenommen haben. Die Menge, die in ihrem Körper nachgewiesen wurde, sei, so zitiert ihn „tmz.com“, „heftig“ gewesen. 60 Prozent ihrer Arterien seien zudem verengt gewesen. Eine direkte Folge des Kokainmissbrauchs. Diese Verengungen seien dann auch Auslöser eines Herzinfarkts vor ihrem Tod gewesen.

Mutter Cissy Houston ist geschockt über Kokainkonsum

Nach der Veröffentlichung der Ergebnisse zeigte sich Whitneys Mutter Cissy Houston geschockt. Sie ist überzeugt, dass der Kokain-Rückfall in Zusammenhang mit dem Comeback ihrer Tochter und ihren damit verbundenen Ängsten steht. Bisher war sie überzeugt, dass ihre Tochter, die gerade den Film „Sparkle“ drehte, völlig clean gewesen sei. Anzeichen hätte es jedoch gegeben – je näher die Grammy Verleihung rückte. Jetzt zu hören, dass Whitney wieder Kokain genommen hat, sei für Cissy als wenn sie den Tod der Tochter noch einmal erleben müsse (sie plant ohnehin noch einmal in das Todeszimmer zurückzukehren, um abschließen zu können – mehr hier).

Mit dieser neuen Veröffentlichung werden aber hoffentlich nicht nur neue Wunden aufgerissen, sondern auch die letzten Verschwörungstheoretiker zum Schweigen gebracht (gleich mehrere Personen hatten sich via Telefon und Email an die Gerichtsmedizin gewandt – mehr hier). Denn für die Ermittler steht fest: Der tragische Tod von Whitney Houston war ein Unfall. Ein Verbrechen haben sie nicht feststellen können. Der abschließende Obduktionsbericht wird in gut zwei Wochen erwartet.

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