Attacke auf Kim Kardashian: Reality-Star ist bei weitem nicht das erste Protest-Opfer

Es ist das Foto dieses Freitags: Wie ein begossener Pudel steht Kim Kardashian auf dem roten Teppich. Ihr schwarzes Outfit ist über und über mit weißem Staub bedeckt. Ausgerechnet bei der Vorstellung ihres eigenen Parfums hatte es den Reality-Star erwischt. Doch mit diesem "Schicksal" ist die junge Dame weiß Gott nicht allein.

In einem Hotel in Hollywood hatte es die Ex von Basketballer Kris Humphrey ereilt: Zu verlockend war aber auch ihr Aufzug, bestehend aus schwarzer Hose, passendem schwarzen Blazer und einer tiefblauen Bluse. Für eine bisher nicht näher bekannte Frau aus dem Publikum offenbar die Einladung zur Mehl-Attacke – denn um solches soll es sich wohl gehandelt haben.

Kim Kardashian nahm’s jedenfalls gelassen: Gegen die zwischenzeitlich festgenommene und nun wieder auf freiem Fuß befindliche Angreiferin will sie laut ihrem Sprecher wohl noch nicht einmal juristisch vorgehen. „Das ist wohl die verrückteste, seltsamste Sache, die mir je passiert ist“, fasste sie das Hereinbrechen der unverhofften Staubwolke über sich zusammen. Abstreifen, weitermachen – so ihre Devise. Nach einer kurzen Säuberung kam sie zurück und machte weiter, als ob nichts gewesen wäre.

Die Mehl-Attacke am vergangenen Freitag weckt unter dessen auch Erinnerungen an frühere Zwischenfälle dieser Art. Nur allzu gut im Gedächtnis ist zum Beispiel die Mehl-Attacke auf Medienmogul Rupert Murdoch im Juli 2011 (seine Ehefrau griff damals blitzschnell ein  – mehr hier).

Auch Tony Blair hat es bereits erwischt – und das trotz eines teuren Sicherheitssystems, das für 600.000 Pfund im House of Commons installiert worden war. Den „Fathers4Justice“-Aktivist Ron Davies konnte das im Mai 2004 nicht bremsen.

Für Aufsehen sorgte auch der Zwischenfall auf dem roten Teppich der letzten Oscar Verleihung, als Ryan Seacrest von Borat-Darsteller Sacha Baron Cohen über und über mit der vermeintlichen Asche von Kim Jong Il überschüttet wurde.

Ebenfalls „nett“ anzusehen war Bill Gates im Februar 1998 während eines Meetings in Brüssel. Angreifer Noël Godin nannten den Angriff später „symbolisch“, gegen das Ganze hierarchische System gerichtet.

Auch Teenieschwarm Justin Bieber war bereits Zielscheibe von Menschen, die ihm offenbar weniger zugeneigt waren als die Millionen „Beliebers“ auf der ganzen Welt. Während eines Konzertes in Sydney im Mai letzten Jahres schlug ein böser Eierwerfer zu. Schnell kamen jedoch Spekulationen auf, das Ganze könnte eine inszenierte Aktion gewesen sein.

Auch Mitt Romney hat eine besonders „schöne“ Attacke aufzubieten. Über den Republikaner regnete es im Zuge seines Wahlkampfes eine „Glitterbombe“. Die Aktion, die sich in diesem Februar in Denver zugetragen hatte, war übrigens  nicht die erste Attacke dieser Art auf den Politiker.

http://www.youtube.com/watch?v=sXleqeoRUCE&feature=player_embedded

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