Was ist los mit Victoria Beckham? Leidet sie wieder unter Wochenbettdepression?

Vielleicht liegt es an Victoria Beckhams Körperbau. Vielleicht ist es der Stress, ein ganzes Mode-Imperium aufzubauen. Vielleicht ist es einfach "nur" die Anstrengung, die man auf sich nimmt, wenn man vier Kinder großzieht. Doch was auch immer dahinter steckt, die Medien haben ihr Augenmerk wieder auf Victoria Beckham gerichtet. Und diesmal zögern sie nicht mit einer Diagnose.

Extrem dünn, nie ein Lächeln auf dem Gesicht – und das offenbar noch häufiger als ohnehin schon: Für die Gazetten ist klar, dass Victoria Beckham wohl wieder an Wochenbettdepression leidet. Warum sonst würde sie, obschon sie permanent ihr hübsches Töchterlein Harper Seven auf dem Arm trägt (auch das kleine Mädchen gilt mittlerweile als regelrechte Stil-Ikone – mehr hier), derart böse schauen? Hinweise in Richtung dieser Theorie kommen, wie „Gather News“ zusammenfasst, gar von Victoria Beckham selbst. Erst kürzlich gab sie zu, von ihrer ganzen Arbeit, die sie Tag für Tag zu bewältigen habe, ziemlich „erschöpft“ zu sein (sie habe zum Beispiel keine Nanny, die ihr die Kinder abnehme – mehr hier).

„Sie ist überarbeitet, erschöpft und erschreckend dünn.“

Auch ihr Gewicht scheint derzeit mal wieder im Fokus der Klatschredaktionen (nach der Geburt von Harper Seven wollte sie schnellstmöglich zurück auf Size Zero. Sechs Tage die Woche quälte sie sich diszipliniert wie kaum eine andere – mehr hier). Wenn es nach ihnen gehe, so schreibt Redakteur William Mantic, liege Victoria sprichwörtlich in den letzten Zügen. Sie würde über den Tag nicht genügend essen (auch Angelina Jolie, die sechs Kinder hat, wird das vorgeworfen – mehr hier). Das Fazit: „Sie ist überarbeitet, erschöpft und erschreckend dünn.“

Als ob das noch nicht genug der Kritik wäre, gäbe es da in deren Augen noch eine Sache, die großen Anlass zur Sorge bereite: „[Victoria ist] reizbar, [und hat] Stimmungsschwankungen. Sie ist sehr bissig und macht abseits der Öffentlichkeit jedem das Leben zur Hölle.“ In Anbetracht dieser Faktoren zählen die Autoren nun eins und eins zusammen und sie tippen auf eine ganz bestimmte Sache, die der vierfachen Mutter und Vorzeigefrau von David Beckham fehlen könnte: „Wie wäre es mit postpartaler Depression?“

Postpartale Depression nach der Geburt von Brooklyn 1999

Aber ist ein solches Urteil überhaupt gerecht? Nicht vielleicht doch zu voreilig und ohnehin einen Hauch übertrieben? Klatschblätter sind schließlich keine Ärzte. Sie sollten beobachten, kritisieren, ab und an ein lästerliches Urteil fällen, Victoria aber sonst ihr Leben leben lassen. Das Letzte, was diese Karrierefrau jetzt braucht, sind Anschuldigungen dieser Art.

Sorgen um ihre Gesundheit scheinen aber dennoch legitim: sie lächelt kaum, sie ist sehr ehrgeizig, und sie versucht, eine gute Ehefrau und eine gute Mutter für ihre vier Kinder zu sein (Vater David Beckham sieht die Familienplanung übrigens noch nicht als abgeschlossen – mehr hier). Zudem gestand sie erst vor wenigen Tagen in einem erstaunlich offenen Interview mit dem Magazin „E!“, wie es nach der Geburt ihres ersten Sohnes wirklich um sie stand. Nachdem Brooklyn im März 1999 zur Welt gekommen war, habe sie monatelang nur geweint, unter extremen Gefühlsschwankungen gelitten und musste in einem langwierigen Prozess eine postnatale Depression überwinden. „Ich bin nach der Geburt über drei Monate lang im Jogginganzung herum gelaufen und habe geweint“, beschrieb Victoria ihre damalige Situation. Nur mit Hilfe von David habe sie diese schwere Zeit überstanden. Es bleibt zu hoffen, dass es diesmal nicht genauso um sie steht.

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