Neue Studie: Harry Potter fördert die Kreativität!

Der kleine Zauberlehrling Harry Potter ist an diesem Mittwoch in aller Munde. Seine Abenteuer aus der Feder von J.K. Rowling sind nun auch als eBook und Audiobooks erhältlich. Doch sollten die Kids nicht lieber bei den Filmen bleiben? Eine neue Studie legt das zumindest nahe.

Wie im Rahmen einer Untersuchung an der Lancaster University jetzt herausgefunden wurde, fördert das Ansehen von Harry Potter-Filmen offenbar die Kreativität bei Kindern. Wie das Magazin „The Citizen“ berichtet, wollten die Forscher mit ihrer Arbeit erkunden, inwiefern das Ansehen von „Magie“ sich vorteilhaft auf Kinder auswirke. Tatsächlich fanden sie im Rahmen ihrer Untersuchung Verbindungen zwischen magischem Denken und Kreativität.

Als repräsentativ kann das Projekt allerdings nicht angesehen werden. Die Studie erfolgte im kleinen Rahmen und umfasste gerade einmal 52 Probanden zwischen vier und sechs Jahren. Die kleinen Mädchen und Jungen wurden dafür in zwei Gruppen aufgeteilt und sahen sich anschließend verschiedene Ausschnitte aus „Harry Potter und der Stein der Weisen“ an. Laut den Experten zeigen die Ergebnisse ganz klar, dass die Gruppe, die sich magische Szenen angesehen hatte, später „deutlich besser“ in den durchgeführten Kreativitätstests abgeschnitten hatte als die andere Versuchsgruppe (Hauptdarsteller Daniel Radcliffe kämpft derzeit für ganz andere Dinge- mehr hier).

Endlich: Harry Potter als eBook auf pottermore

Also doch wieder umschwenken und den gerade stattfindenden Hype um die nun auf Englisch erschienenen und ausschließlich auf pottermore.com (die Webseite geht im April online – mehr hier) erhältlichen E-Books und Audiobooks links liegen lassen? Vielleicht. Doch eigentlich haben Fans des Zauberlehrlings schon viel zu lange auf diesen Schritt gewartet. Hartnäckig hatte sich die Autorin J.K. Rowling in den letzten Jahren gegen eine solche Veröffentlichung gewehrt (sie ist neuerdings nicht mehr in der Forbes-Miliardärs-Liste aufgeführt – mehr hier). In Anbetracht dessen einfach wegzuschauen, dürfte den meisten da nicht so recht gelingen.

Bisher sind die elektronischen Ausgaben nur für englischsprachige Harry Potter-Fans ein echter Hit. Doch für Nachschub ist bereits gesorgt. Schon in den nächsten Wochen sollen spanische, italenische, französische und natürlich auch deutsche Versionen der Abenteuer folgen. Die Faszination Zauberwelt ist ungebrochen. Obschon der letzte Band der Reihe „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes” bereits im Jahr 2007 veröffentlicht wurde, reißt die Nachfrage nicht ab. Bis heute sind sagenhafte 450 Millionen Exemplare der sieben „Harry Potter”-Romane über die Ladentheke gewandert (auch „The Hunger Games“ soll gegen diese Imperium keine Chance haben – mehr hier).

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