Lindsay Lohan: Ich will nie wieder einen Richter sehen!

Es gibt wohl kaum einen Schwur, den man Lindsay Lohan derzeit mehr abkaufen würden. Nie wieder, so der einstige Kinderstar, wolle sie einem Richter gegenüber stehen. Ob sie sich langfristig daran halten kann, steht jedoch auf einem anderen Blatt.

Am vergangenen Mittwoch war es soweit: die in in letzter Zeit schwer gebeutelte Lindsay Lohan konnte die ihr aufgebrummten Sozialstunden offiziell abschließen. Im Leichenschauhaus von L.A. County hatte sie Buße getan für all ihre Ausrutscher, die ihr das Leben als einstiger Kinderstar so eingebrokt hatten. Doch jetzt, so erklärte die Schauspielerin gegenüber „tmz.com“ solle endgültig damit Schluss sein. Für den Rest ihres Lebens, so schwor sie feierlich, wolle sie sich von allen Gerichtsräumen fernhalten.

Und am besten, so dachte sich der neue Star am Playboy-Himmel (ihre Bilder brachen den Verkaufsrekord – mehr hier),  fängt sie gleich jetzt damit an. Statt das Ende ihrer Dienste mit einer großen Sause zu feiern, sollte es ganz klein und ohne großes Aufhebens mit der Schwester zum Essen gehen. Mehr nicht. Nach der Anhörung am Mittwoch habe sie auch kein großes Bedürfnis ihre Anwältin Shawn Holley noch öfter zu sehen. Sie räumte aber ein, dass Shawn „immer noch ein sehr wichtige Person in meinem Leben ist. Sie war immer für mich das…“.

Urteil von Bewährungsrichterin Stephanie Sautner wird erwartet

Die Vorsätze sind gefasst. Wie die 25-Jährige diese umsetzt, bleibt abzuwarten. Erst einmal scheint ihr jedoch die Vergangenheit einen erneuten Strich durch die Rechnungen zu machen. Rauf und runter berichten die Gazetten an diesem Donnerstag über ihre jüngsten Schwierigkeiten mit den kanadischen Behörden. Denn wegen ihrer zahlreichen Delikte drohte Lindsay zunächst die Verweigerung einer Arbeitserlaubnis in Kanada. Doch ausgerechnet in Toronto soll ihr neuer Film „Liz and Dick“, in dem sie Liz Taylor spielen wird (das Projekt steht seit Anfang des Jahres im Raum – mehr hier), entstehen. Allerdings sind zwei Verurteilungen wegen Trunkenheit am Steuer sowie ein Urteil wegen Diebstahls nicht das, was die kanadische Regierung gerne ins Land lässt. Erst am späten Nachmittag war klar, Lindsay darf drehen. Das berichtet „tmz.com“.

Derzeit ist das Medium via Livestream vor Ort, um die Entscheidung von Bewährungsrichterin Stephanie Sautner abzuwarten. Diese entscheidet an diesem Donnerstag, ob Lindsay Lohans Bewährung aufgehoben werden kann. 480 Stunden gemeinnützige Arbeit hat die junge Frau hinter sich. Dazu kommen noch einmal 18 Therapiesitzungen. Vorweg wurde ihr von ihrem Bewährungshelfer bereits eine „positive Entwicklung“ bescheinigt. Für ihre Fans und Freunde heißt es nun Daumen drücken.

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