Kokain entdeckt: Ermittler werden im Hotelzimmer von Whitney Houston fündig

War es Mord? Wurde da etwas vertuscht? Seit dem plötzlichen Tod von Whitney Houston am 11. Februar dieses Jahres haben Verschwörungstheorien Hochkonjunktur. Die Todesursache "Ertrinken" steht mittlerweile fest. Jetzt räumen die Ermittler mit einem weiteren Gerücht auf.

Der toxikologische Befund war eindeutig: Whitney Houston hatte zum Zeitpunkt ihres Todes Kokain im Blut. Erst mehr als einen Monat nach ihrem dramatischen Ende in einem Hotelzimmer des Beverly Hilton wurde dieser Umstand durch die Gerichtsmedizin bekannt gegeben. Für die Familie ein Schock und für angeblich gut Informierte ein Grund mehr, neue Spekulationen ins Feuer zu gießen (gleich mehrere Personen hatten sich zuvor via Telefon und Email mit einer Mordtheorie an die Gerichtsmedizin gewandt – mehr hier). Angeblich, so behauptete ein Insider gegenüber dem Promiportal „tmz.com“, wurde die Droge noch vor Eintreffen der Polizei aus dem Zimmer entfernt. Und zwar von demjenigen, der sie Whitney auch beschafft haben soll (Whitney soll das Kokain unmittelbar vor ihrem Tod zu sich genommen haben – mehr hier). Deshalb sei bisher auch nie die Rede davon gewesen.

Polizei von Beverly Hills verfolgt keine Verschwörungstheorie

Jetzt bekommt die Geschichte allerdings eine völlig neue Wendung. Die Informanten ruderten zurück. Von Vertuschung ist nun überhaupt keine Rede mehr. Wie „tmz.com“ mittlerweile berichtet, hätten die Behörden in der Tat Kokain im Todeszimmer der Sängerin entdeckt. In den offiziellen Dokumenten der Polizei soll von „weißen, pulverförmigen Resten“ die Rede sein. Wie Informanten gegenüber dem Medium bestätigten, wurde die Substanz getestet. Es handelte sich tatsächlich um Kokain. Die Polizei von Beverly Hills jedenfalls werde Gerüchte, wonach ein Unbekannter die Droge entfernt haben könnte, nicht weiter verfolgen. Sie seien davon überzeugt, dass nichts dergleichen geschehen ist. Mittlerweile, so heißt es, sollen die Ermittler ihre Untersuchungen so gut wie abgeschlossen haben. Das Kokain, das gefunden wurde, befände sich im Besitz der Polizei.

Für Whitney Houstons Mutter Cissy Houston war die Nachricht vom neuerlichen Drogenkonsum ihrer Tochter ein Schock. Die betagte Dame, die sich nun um das Wohl ihrer Enkelin Bobbi Kristina sorgt (mit größtem Missfallen beobachtet sie derzeit die Beziehung der 19-Jährigen zu ihrem Ziehbruder Nick Gordon – mehr hier), führt das Verhalten der Verstorbenen jedoch auf die massiven Ängste zurück, die die 48-Jährige im Zuge ihres Comebacks ausgestanden haben soll. Je näher die Grammys gerückt wären, desto schlimmer soll es geworden sein.

Mehr zum Thema:

Unglaublich: Planten Bobby Brown und Whitney Houston eine zweite Hochzeit in Las Vegas?
Whitney Houston: Wurde Kokain aus ihrem Todeszimmer entfernt?
„Ich tue, was ich will!“: Bobbi Kristina wehrt sich gegen Inzestvorwürfe

Kommentare

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.