Autopsiebericht von Whitney Houston: Mehr Fragen als Antworten

Jetzt ist er da, der detaillierte Autopsiebericht zum Tod von Souldiva Whitney Houston. Die Einzelheiten, die er enthüllt, sind jedoch weitaus schlimmer, als sich die Öffentlichkeit die Szenerie zunächst vorgestellt haben mag. Und auch Klarheit entsteht durch das 42 Seiten starke Papier so ganz und gar nicht - im Gegenteil.

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Bereits in der vergangenen Woche erreichten Fans und Familie Details, von denen bisher nicht die Rede war. Plötzlich war Kokain im Spiel, wo man doch glaubte, Whitney Houston habe ihr Leben wieder im Griff und wollte ein Comeback im Musikgeschäft starten (ihre Mutter Cissy Houston war am Boden zerstört – mehr hier). Durch den am vergangenen Mittwoch in Los Angeles veröffentlichten Obduktionsbericht kommen nun weitere Einzelheiten zu Tage, die die letzten Stunden von Whitney Houston in einem neuen, grauenvolleren Licht erscheinen lassen.

Whitney Houston: Wie geriet der Kopf unter Wasser?

Whitney Houstons Tod am 11. Februar dieses Jahres wird von den Ermittlern mit „Tod durch Ertrinken“ angegeben (kurz nach ihrem Tod hatte man das eigentlich ausgeschlossen – mehr hier). Als wesentliche Einflussfaktoren geben die Behörden zudem „ein Problem mit dem Herzen und chronischer Kokain-Gebrauch“ an, die bei ihrem Tod „eine Rolle gespielt haben müssen“. Unzählige verschreibungspflichtige Medikamente und auch Spuren der Droge samt Besteck – es wurde ein Löffel mit einer Substanz entdeckt, die der Beschreibung nach Kokain gewesen sein könnte sowie ein zusammengerolltes Stück Papier – wurden im Hotelzimmer des Beverly Hilton gefunden. Es steht fest: Whitney Houston hatte einen teuflischen Mix „aus Drogen, verschreibungspflichtigen Medikamenten und Alkohol“ in ihrem Körper. Neben Kokain konnten die Ermittler nämlich sowohl Spuren von Marihuana, Flexeril und Xanax als auch Benadryl im Blut nachweisen. So weit, so gut.

Doch wie geriet die 48-Jährige tatsächlich in eine solche Lage, dass sie mit dem Gesicht nach unten in einer Wanne mit extrem heißem Wasser liegen konnte? Hier hält sich der Bericht nach Ansicht von „celebuzz.com“ auffallend kurz (bereits Anfang März gab es Mordtheorien – mehr hier).  Laut Bericht war die letzte Person, die Houston lebend gesehen hatte, ihre Assistentin. Die Sängerin schickte sie gegen 15 Uhr an diesem Nachmittag los, um etwas gegen Halsschmerzen zu besorgen. Bevor sie ging, riet sie ihr ein Bad zu nehmen. Doch als sie gegen 15.35 Uhr zurückkam, war bereits alles zu spät. Sie fand die Sängerin mit dem Gesicht nach unten in der Badewanne – ohne jegliche Reaktion. „Die Assistentin rief nach dem Bodyguard und gemeinsam zogen sie die Verstorbene aus dem Wasser“, so der Bericht.

Warum war das Badewasser Stunden später derart heiß?

Und noch ein weiterer Umstand gibt Rätsel auf. In dem Bericht heißt es weiter, dass das Wasser in der Badewanne 93,5 Grad betrug – und das mehr als sechs Stunden, nachdem Whitney für tot erklärt wurde. Die Sanitäter hatten das gegen 15.46 Uhr am Nachmittag getan. Doch die Wassertemperatur war offenbar nicht früher getestet worden. Wie ist so etwas möglich?

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