Türkei: Mutmaßliches Al-Quaida-Mitglied festgenommen

Ein Kasache, der offenbar mit internationalem Haftbefehl gesucht wird, ist am Donnerstag in der türkischen Provinz Van verhaftet worden. Eine Amerikanerin, die zunächst auch unter dem Verdacht stand in Verbindung mit dem Terrornetzwerk zu stehen, wurde kurz nach der Festnahme wieder entlassen.

In der östlichen Provinz Van nahm die Polizei einen Kasachen fest, der von den USA wegen Beziehungen zum Terrornetzwerk der Al-Quaida gesucht wird. Gegen den festgenommenen R.K. sei eine „Red Notice“ erlassen worden. Das bedeutet, die Interpol-Mitgliedsstaaten suchen nach der Person „mit Blick auf ihre Festnahme und Auslieferung“ (in Frankreich liegt der Anschlag eines von der Al-Quaida inspirierten Attentäters noch nicht lange zurück – mehr hier).

Zeitgleich sind, wie türkische Medien berichten, in Van zwei Anti-Terror-Operationen durchgeführt worden, bei denen vier Personen verhaften worden sind. Eine Amerikanerin sei bereits wieder frei gelassen worden, sie soll allerdings ausgewiesen werden (als Reaktion auf die Attentate in Toulouse und Montauban müssen auch in Frankreich mehrere Personen das Land verlassen – mehr hier).

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