Wird Gündoğan nun endlich der erhoffte Şahin-Nachfolger?

İlkay Gündoğan hat am Samstag gegen Wolfsburg sein drittes Saisontor geschossen. Der junge Deutsch-Türke ist nicht mehr zu bremsen. Der ständige Vergleich mit Nuri Şahin hat den Dortmunder zwar schon seit Monaten belastet und unter Druck gesetzt. Doch mittlerweile erfüllt er die hohen Erwartungen und hat seinen Platz in der Mannschaft gefunden.

Vergessen sind die Zeiten Gündoğans auf der Bank. Seit seinen überragenden Leistungen in der Rückrunde ist der nicht mehr vom Platz wegzudenken. Zuletzt stellte er das gegen den VfL Wolfsburg am Samstag unter Beweis. Gündoğan hatte eine wichtigen Teil zum 3:1 Sieg für Dortmund geleistet. Sein Selbstbewusstsein ist nach seiner schwachen Phase in der Hinrunde wieder hergestellt. Er traf sein drittes Saisontor und auch beim nächsten Spiel gegen Bayern München darf man auf ihn hoffen. Er gibt sich optimistisch: „Wir denken von Spiel zu Spiel – und das nächste Spiel ist ja das gegen die Bayern. Ich glaube, wir können das gewinnen.“ BVB-Trainer Jürgen Klopp verspricht ein „Spektakel“ gegen Bayern.

Klopp hat immer an Gündoğan geglaubt. Vor allem von seiner Schusstechnik sei der Trainer überzeugt. „Pro Halbzeit soll ich drei, vier Mal aufs Tor schießen“, erklärte Gündoğan (auch an einen Länderspieleinsatz glaubt er fest – mehr hier).

Viele hatten beim Wechsel Gündoğans vom 1. FC Nürnberg zum BVB im Sommer für eine fünf Millionen Ablöse, auf einen zweiten Şahin gehofft. In Nürnberg wurde der junge Deutsch-Türke bereits als Ausnahmetalent gehandelt. Doch die erhoffte Leistung blieb lange aus. Der Druck durch den Şahin-Vergleich belastete den 21-Jährigen sehr. Schon kurz nach seinem Wechsel stellte er klar: „Ich bin nicht Nuris Nachfolge“. „Seinen Stellenwert habe ich doch noch lange nicht“, hatte er gesagt. Doch gegen die hohen Erwartungen, vor allem der Fans, konnte er nichts machen. Mittlerweile scheint er seinen Platz in der Mannschaft jedoch gefunden zu haben und genau diese Erwartungen zu erfüllen.

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