James Bond-Dreh in Istanbul: Die halbe Stadt wird gesperrt!

James Bond wird wieder die Welt retten. Diesmal von Istanbul aus. Dafür werden Touristenattraktionen und bekannte Straßen in Eminönü drei Wochen lang gesperrt werden.

Der neue Bond-Streifen „Skyfall“ wird unter anderem in der Türkei gedreht. Nachdem die Dreharbeiten in Adana nun abgeschlossen sind (mehr hier), wird ab dem 16. April in Istanbul der Ausnahmezustand herrschen. Daniel Craig, in der Rolle von Bond und seine Kollegen werden allerdings erst am 30. April in der Metropole erwartet. Drei Wochen lang wird ein Teil von Eminönü sowohl für den Verkehr als auch für Fußgänger gesperrt sein.

Billig wird das nicht für die Bond-Produzenten. Pro Tag erhalten die Besitzer von Einkaufsläden, die von der Sperrung betroffen sind, umgerechnet rund 320 Euro. Eminönü ist einer der bekanntesten und beliebtesten Stadtteile Istanbul. Der Sperrung dürften also nicht alle positiv gegenüber stehen (auch in Adana war das ähnlich – mehr hier). Besonders die Ladenbesitzer, die auf Touristen angewiesen sind, müssen Verluste hinnehmen.

Zu den Bond-Schauplätzen gehören der Ägyptische Basar (Mısır Çarşısı), die Neue Moschee (Yeni Camii), die alte Post, die Bankacılar Straße, die Balat Kiremit Straße sowie der Große Basar. Fast zwei Wochen sollen zunächst Vorkehrungen getroffen werden, bevor die Abenteuer von 007 gedreht werden. Anders als in Adana soll es nicht zu Patzern kommen. Hier hatten es türkische Teenager geschafft, sich ans Filmset zu schleichen und Aufnahmen vom Dreh zu machen (mehr hier).

Mehr zum Thema:

Türkei: Ab Februar dreht „James Bond“ in Adana
Türkei: Schauplatz für nächsten James Bond Film 
„Turkeywood“: Neues Zeitalter für türkische Filmindustrie

Kommentare

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.