Whitney Houston: So teuer war ihre Beerdigung für die Steuerzahler

Es war einer der schwärzesten Tage im Gemeindeleben von Newark. Am 18. Februar dieses Jahres wurde hier Souldiva Whitney Houston zu Grabe getragen. Der Trauer folgt nun eine ordentliche Rechnung. Rund 200.000 Dollar soll das traurige Ereignis die hiesigen Steuerzahler gekostet haben.

Wie der US-Blog „cinemablend.com“ derzeit berichtet, beläuft sich die Rechnung in der Tat auf stolze 187,000 Dollar. Hauptkostenverursacher waren hierbei wohl die Überstunden der eingesetzten Polizeibeamten, die das Gebiet rund um die Kirche hermentisch abriegelten und nur den geladenen Gästen den Zutritt zur Trauerfeier verschafften (derweil wollen Gäste aus dem Beverly Hilton ihr Geld zurück – mehr hier).

Familie von Michael Jackson und AEG bezahlten selbst

Angesichts der Haushaltslage der meisten US-amerikanischen Städte stellt diese Summe nicht gerade eine Kleinigkeit dar – insbesondere wenn man bedenkt, wie die Familien anderer verstorbener Prominenter solche Beerdigungen in der Vergangenheit gehandhabt haben. So wurde etwa laut Los Angeles Times das Begräbnis von Michael Jackson bereits im Voraus bezahlt. Der Testamentsvollstrecker schrieb damals einen Scheck über 150,000 Dollar an die Gemeinde Glendale aus, damit die Polizeibeamten für die entsprechende Sicherheit an diesem so wichtigen Tag für die Familie und Fans sorgten. Weiterhin soll die Konzertagentur AEG mehr als eine Million Dollar für die Trauerfeier selbst bezahlt und rund 18.000 kostenlose Tickets an die Fans ausgegeben haben.

Zahlen für private Feier: Steuerzahler sind sauer

Dieser Unterschied zum Houston-Begräbnis (es ging mit Star-Besetzung über die Bühne – mehr hier), gepaart mit dem Umstand, dass ihre Fans nicht direkt von ihrem Idol Abschied nehmen durften, hat dementsprechend auch nicht gerade für gute Laune in ihrer einstigen Heimatgemeinde geführt. Dort herrscht wenig Freude darüber, dass sie als Steuerzahler nun für eine gänzlich private Trauerfeier aufkommen müssen.

Derzeit, so heißt es weiter, könne wohl wenig getan werden, um die Stimmung in der Stadt wieder zu heben. Hinzu käme, dass Houston zum Zeitpunkt ihres Todes nicht gerade in Bargeld geschwommen haben soll. Noch scheint offen, ob die Stadt tatsächlich auf der gesamten Summe sitzenbleiben werde. Doch bei Bobby Brown, so munkelt man schon jetzt, solle die Beerdigung einmal völlig anders laufen.

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