Verwirrung um „One Direction“: US-Band verklagt Briten wegen Namensgleichheit

Es droht Ärger am "Boygroup-Himmel": Die erfolgreiche britische Truppe "One Direction" soll jetzt von einer weitaus weniger bekannten US-Formation gleichen Namens verklagt worden sein. Die Amerikaner wollen durchsetzen, dass ihre Konkurrenz jenseits des großen Teiches ihren Namen ändert.

Wie das Promiportal „tmz.com“ informiert, hat die US-Band „One Direction“ Klage eingereicht. Darin behauptet das Quintett, dass sie sich bereits 2009 gegründet hätten – also bereits ein Jahr bevor sich die britischen Namensvettern überhaupt kennen gelernt haben – und ihre Karriere in der Heimat seitdem stetig vorangegangen sei.

Amis bitten zur Kasse: Namensänderung + 1 Million Dollar

Um ihre Reputation nachhaltig zu unterstreichen, behaupten die Amerikaner weiterhin, dass sie Niall Horan, Zayn Malik, Liam Payne, Harry Styles und Louis Tomlinson auch im Rennen um die Rechtesicherung beim hiesigen U.S. Patent and Trademark Office ausgestochen hätten. Lange vor den britischen Kollegen hätten sie eine Markenanmeldung für „One Direction“ vorgenommen.

Nun bitten die US-amerikanischen „One Direction“ um eine gerichtliche Anordnung und verlangen, dass die Band auf der anderen Seite des Atlantiks ihren Namen ändert. Auch Simon Cowell samt Sony Music wurden verklagt. Es wird mehr als eine Million Dollar Schadensersatz verlangt. Die britisch-irische Band, die 2010 von Simon Cowell im Zuge der britischen Ausgabe von „X Factor“ zusammengestellt wurde, hat bisher noch nicht auf die Klage reagiert.

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