Beauty-Firma klagt gegen Kim Kardashian: Star beruft sich auf armenische Wurzeln

Erst vor einigen Wochen hatte US-Reality-Star Kim Kardashian ihre armenische Herkunft ins Spiel gebracht als es darum ging, ob ihr Schwager in der Türkei Basketball spielen dürfe. Jetzt versucht sie es erneut mit ihren armenischen Ahnen. Sie sollen ihr Trumpf im Streit mit einer Kosmetikfirma sein.

Doch worum geht es eigentlich? Wie das scharfzüngige US-Promiportal „tmz.com“ es formuliert, soll Kim Kardashian derzeit Zuflucht in ihrem „haarigen armenischen Erbe“ suchen, welches sie nun vor Gericht im Streit mit dem Hersteller eines Beauty-Produktes retten soll. Denn Kim, so heißt es, habe nie die Unwahrheit über ihre Enthaarungspraktiken gesagt (ungefragt hatte sich hingegen ein mexikanischer Schönheitschirurg ihrer als Werbeträger bedient – mehr hier).

Falsche Behauptungen: Kardashian soll TRIA unlauter pushen

Der Rechtsstreit mit der Schönheitsfirma Radiant dauert bereits vergangenen November an. Sie beschuldigen Kim falsche Angaben gemacht und so das Haarentfernungs-Produkt der Konkurrenz besonders hervorgehoben zu haben. So habe sie zum Beispiel erklärt, dass sie TRIA am ganzen Körper benutze, obwohl der Hersteller selbst sagt, dass es für Gesicht, Kopf, Ohren, Hals, Brustwarzen, Genitalien oder Anus nicht geeignet sei. Auch hätte sie nie Rasiercreme verwendet. Auch hier widersprechen die Herstellerangaben. Radiant will, dass Kardashian aufhört, derartige Behauptungen in die Welt zu setzen. Kardashian wiederum hat nun neue Unterlagen bei Gericht eingereicht (sie wurde 2011 zur unhöflichsten Person des Jahres gewählt – mehr hier).

Kardashian will, dass Radiant-Klage abgewiesen wird

Laut Klageschrift von Radiant, habe Kim fälschlich behauptet, dass TRIA – ein Laser Haar-Entfernungs-System für zuhause – am ganzen Körper funktioniere und permanente Ergebnisse liefere. Nun ist Radiant sauer, da Kims irreführende TRIA-Werbung ihr eigenes Produkt namens „no!no! hair“ in unfairer Weise benachteiligt hätte. Doch Kim besteht darauf: Alles, was sie je über TRIA gesagt habe – inklusive, wie sie es am ganzen Körper benutzt habe – ihre ehrliche Meinung und Erfahrung gewesen sei. Unter Eid erklärte Kim: „Ich bin armenisch und haarig, ich denke [TRIA] ist das perfekte Produkt.“ Kim fordert nun die Klage abzuweisen.

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