„Wir wissen, wo ihr wohnt“: Salafisten bedrohen Journalisten im Internet

Die Muslime salafistischer Strömung, die es sich zum Ziel gesetzt haben 25 Millionen kostenloser Koranexemplare zu verteilen, sind über die Berichterstattung nicht sehr erfreut. Im Internet bedrohen sie namentlich Journalisten mit privaten Fotos und weiteren Informationen.

Der Verfassungsschutz hatte vor Koranverteilungen von Salafisten im deutschsprachigen Raum, über die fast die gesamte Medienwelt berichtete, gewarnt (mehr hier). Ein Video der Salafsiten richtete sich gegen einige der Journalisten, die über das Thema geschrieben hatten.

„Wir haben nun detaillierte Informationen über die Affen und Schweine, die verlogene Berichte über DawaFFM und viele andere Geschwister veröffentlicht haben“, zitiert die Welt aus dem YouTube Video, das mittlerweile entfernt wurde.

Darin werden mehrere Journalisten der Frankfurter Rundschau und des Tagesspiegels sogar namentlich erwähnt. Ihre Drohung verdeutlichten die Macher des Videos mit privaten Fotos der Journalisten: „Wir besitzen eine Menge an Daten von dir, zum Beispiel wissen wir, wo du wohnst, wir kennen deinen Verein, wir besitzen deine Mobilfunknummer“. Weitere Journalisten seien bekannt, betont die Computerstimme auf dem vierminütigen Video: „Wir besitzen weitere Namen, die wir zu einem anderen Zeitpunkt offenlegen werden.“

Der Macher des Drohvideos mit dem Pseudonym „Sabri“ ist offenbar häufig für die Aufnahmen der Gruppe unter anderem auch des Initiators des Koranverteilungsprojekt „Lies!“, Ibrahim Abou Nagie, zuständig und tritt auch in einem weiteren Video auf, indem er sich über einen Artikel von Welt Online lustig macht.

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