Die letzten Minuten von Whitney Houston: Das war der 911-Notruf

Die Stimme am anderen Ende der Leitung klingt gefasst. Klar kann der Anrufer der Notrufzentrale mitteilen, was sich in einem Hotelzimmer des Beverly Hilton zugetragen hat. Es ist der 911-Notruf von Whitney Houston. Ein bewegendes Zeugnis ihres Todestages.

Wie schon im Fall des dramatischen Zusammenbruchs von Demi Moore, so hat das US-Promiportal „tmz.com“ auch diesmal den Mitschnitt des 911-Notrufs an diesem verhängnsivollen Februartag zugespielt bekommen.

Notruf: Whitney Houston atmet nicht mehr!

Kurz nachdem man Whitney Houston in der Badewanne ihres Hotelzimmers gefunden hat, griff ein Mitglied des Hotelsicherheitsdienstes zum Telefon und informierte die Rettungsleitstelle über eine Frau, die im Badezimmer vorgefunden worden sei. Er sagte: „Ich bin mir nicht sicher, ob sie gefallen ist oder bereits in der Wanne war.“ Weiter erklärt er, dass er von einer „erzürnten“ Frau auf die Situation aufmerksam gemacht worden sei, die vom Zimmer aus nach dem Sicherheitsdienst gerufen hätte. Die Informationen, die er von ihr erhalten hätte, seie dürftig gewesen. Sie hätte sofort wieder aufgehängt (es gab Spekulationen, dass Unbekannte noch vor Eintreffen der Helfer im Zimmer der Sängerin „aufgeräumt“ hätten – mehr hier).

Der Sicherheitsmann, der nicht einmal den Namen von Whitney Houston nannte, erklärte weiter, dass er den Eindruck habe, dass die Frau nicht mehr atme. Sofort, so wurde ihm zugesichert, würde eine Rettungsmannschaft zum Hotel geschickt. Doch es war zu spät.

Erst Anfang April wurde der abschließende Obduktionsbericht und weitere Details zum Tod der Souldiva am 11. Februrar dieses Jahres bekannt. Seitdem treibt vor allem Mutter Cissy Houston nur eine Sorge um: Ihr Kind, in dessen Blut zum Todeszeitpunkt Kokain nachgewiesen wurde, soll nicht als Junkie in Erinnerung behalten werden (nach Bekanntgabe der Ergebnisse war sie am Boden zerstört – mehr hier).

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