Konkurrenz für Stephen Hawking und Albert Einstein: Vierjährige Britin ist jetzt Mitglied von Mensa

Sie ist vier Jahre alt, strohblond und kann kaum über die Tischkante schauen, dennoch ist Heidi Hankins wohl eines der außergewöhnlichsten Mädchen der Welt. Schon jetzt wurde die kleine Britin in das internationale Netzwerk für Hochbegabte, Mensa, aufgenommen. Ihr IQ ist fast so hoch wie der von Stephen Hawking oder Albert Einstein.

Im Augenblick, so berichten die britischen Medien, ist Heidi Hankins noch nicht einmal in der Schule. Als eine Kindergärtnerin riet, sie einem IQ-Test zu unterziehen, weil es dem Team kaum möglich war, Beschäftigungen für sie zu finden, die sie wirklich herausforderten, kam das unglaubliche Ergebnis zu Tage: Die junge Dame beeindruckte ihre Prüfer mit einem IQ von 159. Zum Vergleich: Der durchschnittliche IQ eines Erwachsenen liegt bei 100. „Begabte“ Menschen liegen bei etwa 130.

Heidi Hankins ist fast genauso so schlau wie Stephen Hawking

Mittlerweile ist das unglaubliche Resultat in ihrer Heimat Großbritannien publik und Heidi in den Medien präsent. Erst kürzlich schlug das Mädchen sogar die bekannte TV-Mathematikerin Carol Vorderman, die ebenfalls einen IQ von 154 besitzt und Mitglied bei Mensa ist. Beide Damen liegen somit nur knapp hinter dem Wissenschaftler Stephen Hawking und seinem legendären Physiker-Kollegen Albert Einstein, die beide einen IQ von 160 haben.

Heidis Begabung hat sich bereits früh abgezeichnet. Die Vierjährige, die bereits addieren, subtrahieren, Figuren zu zeichnen und in ganzen Sätzen schreiben kann, las bereits mit zwei Jahren Bücher, die eigentlich für Siebenjährige bestimmt sind. Der Test, dem sie sich jetzt unterzogen hat, ist speziell für Kinder ihres Alters entwickelt und besteht aus einer Mischung von Problem-Lösung, Rätseln und Wortspielen.

Vierjährige lernt und entdeckt aus eigenem Antrieb

Heidis Vater Matthew aus Winchester, Hants, hofft, dass sie nun ein Schuljahr überspringen kann, um sicherzustellen, dass sie angemessen gefordert wird. Der 46-jährige Gesundheitsdozent an der Universität von Southampton fügte hinzu: „Wir waren immer der Meinung, dass Heidi ziemlich intelligent ist, weil sie schon so bald anfing zu lesen. Ich war neugierig auf ihren IQ und die Resultate fielen nun völlig aus dem Rahmen“, so der Vater, der sein Kind schon früh mit Lesestoff versorgt hat, weiter. Seit Heidi auf der Welt sei, habe sie Geräusche von sich gegeben und versucht zu sprechen. Bereits mit einem Jahr war ihr Wortschatz ziemlich gut. Heute, so fährt der Vater fort, sei er sogar wirklich gut. Fast von Anfang an hätte sie in ganzen Sätzen gesprochen. Mit 18 Monaten fing sie an sich via Computer das Lesen beizubringen. Bereits mit 14 Monaten hätte sie auch Prinzessinnen und Tiere gemalt, während andere Kinder ihres Alters Kleckse oder Kartoffelmännchen zeichnen würden.

Dennoch sind sich ihre Eltern bewusst: „Sie ist nicht frühreif. Sie ist nur ein kleines Mädchen, die Barbies und Lego mag. Doch dann findet man sie irgendwo sitzen und in einem Buch lesen. Wir drängen Heidi nicht. Ihr Antrieb kommt von ihr selbst und so bringt sie sich auch alles selbst bei.“ Tatsächlich würde sie sich sogar sträuben, wenn sich ihre Eltern bewusst mit ihr hinsetzen würden, um ihr etwas zu zeigen. Abgesehen davon sei sie ein ziemlich normales Mädchen, die es liebt mit anderen Kindern zu spielen. „Noch ist es zu früh, um zu sagen, wohin sie ihre Intelligenz führen wird“, so der Vater. Er glaubt jedoch, dass seine Tochter nach ihrer Mutter komme und sie eine künstlerische Richtung einschlagen werde.

Globale Vernetzung: Mensa hat weltweit 110.000 Mitglieder

John Stevenage, Geschäftsführer von Mensa, ist auch für die Eltern voll des Lobes. Sie hätten das Potential ihrer Tochter richtig erkannt. Dass sie sich an Mensa gewandt und um Unterstützung gebeten hätten, sei genau der richtige Schritt gewesen. Dass sich ihr IQ im Laufe ihres Lebens noch einmal verändert, das glaubt Mensa nicht.Mensa ist nach eigenen Angaben ein weltweiter Verein für hochbegabte Menschen mit 110.000 Mitgliedern aus allen Alters- und Bevölkerungsgruppen, davon allein 10.000 in Deutschland. Das Ziel von Mensa besteht darin hochintelligente Menschen zu vernetzen – über lokale, überregionale und internationale Treffen, Interessen- und Diskussionsgruppen.

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