Brückenunglück in der Türkei: Drei weitere Tote und Minivan geborgen

Eine Woche nach dem tragischen Brückeneinsturz im nordtürkischen Bezirk Caycuma konnten die eingesetzten Such- und Rettungskräfte nun den vermissten Kleinbus und drei weitere Tote bergen. Noch immer gelten zehn Personen als vermisst. Die fieberhafte Suche geht weiter.

Die Bilder und Videos, die am vergangenen Freitag durch das Internet gingen, waren verheerend. Ein Erdrutsch hatte das aus den 50er Jahren stammende Bauwerk, das den Fluss Filyos überspannt, schwer zugesetzt. Zwei Pfeiler gaben nach und rissen ein Auto, einen Kleinbus und Passanten in die Tiefe. Insgesamt 15 Personen galten seither als vermisst. Im Laufe der vergangenen Woche konnte die Teams bereits zwei Leichen bergen (am vergangenen Montag dann ein neuer Schreck: Ein weiterer Pfeiler stürzte ein – mehr hier).

Hochwasser des Filyos erschwert weiterhin die Rettung

Auch nach den jüngsten Funden, so berichten die türkischen Medien derzeit, dauern die von Helikoptern unterstützten Suchmaßnahmen weiter an. Erschwert werden die Arbeiten dabei von dem immer noch Hochwasser führenden Filyos, dessen braune Brühe kaum Sicht zulässt und auf Grund seiner Strömung auch für die Helfer ein gefährliches Terrain darstellt (erst Ende Januar kam es in Istanbul zu einem verheerenden Schiffsunglück mit zahlreichen Vermissten – mehr hier).

Die drei jetzt geborgenen Toten wurden im Kleinbus selbst entdeckt. Ihre Körper wurden mittlerweile in das Leichenschauhaus des staatlichen Krankenhauses von Çaycuma überführt. 25 Taucher und nahezu 100 Rettungskräfte waren stundenlang im Einsatz, um den Van aus dem Fluss zu ziehen.

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