„Mutiger Minister“: Christine Lagarde lobt Kemal Derviş

Die Türkei befand sich noch vor einigen Jahren in der Krise. Der ehemalige Wirtschaftsminister Kemal Derviş - jetzt Vizepräsident der Brookings Institution - half dem Land mit radikalen Reformen aus der Krise. Lagarde sprach ihm deshalb großen Mut zu.

Lagarde lobt den Brookings Vizepräsidenten Kemal Dervis für seinen Mut. (Foto:flickr/International Monetory Fund)

Lagarde lobt den Brookings Vizepräsidenten Kemal Dervis für seinen Mut. (Foto:flickr/International Monetory Fund)

Christine Lagarde nannte den ehemaligen türkischen Wirtschaftsminister Kemal Derviş mutig, denn er habe mit seinen radikalen Reformen das Land voran gebracht. Nun sei es in einem ganz anderen Zustand. Als Derviş 2001 das Amt unter Ministerpräsident Ecevit angetreten war, befand sich die Tükei in einer schweren Krise (derzeit ist das Problem das hohe Leistungsbilanzdefizit – mehr hier). Dervişs Strategie der Umschuldung, die Kredite, die er beim IWF erwirkte und weitere Aktionen konnten die türkische Wirtschaft innerhalb eines Jahres wieder ankurbeln. Ab 2002 ging es mit der Türkei konstant bergauf (mehr hier).

Lagarde bekundete damit ihre Bewunderung für die erfolgreiche Strategie des ehemaligen türkischen Politikers, der mittlerweile Vizepräsident der Brookings Institution ist. Er ist der Wirtschaftsexperte in der „unabhängige nOrganisation für Forschung, Bildung und Publikation mit Fokus auf öffentliche Politik in den Gebieten Wirtschaft, Auslandspolitik und Staatsführung“.

Mehr zum Thema:

Achtung Ankara! Darum sollte man sich um die türkische Wirtschaft sorgen
Coca-Cola-Chef Muhtar Kent: Es muss sich eine weltweite türkische Lobby entwickeln
Trotz Krise: Türkei will mehrere eigene Automarken bauen

Kommentare

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.